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Radikale Maßnahme: Hunderte Fische werden mittels Elektroschock eliminiert

Radikale Maßnahme: Hunderte Fische werden mittels Elektroschock eliminiert
Das  Amt für Fisch und Wildtiere des US-Bundesstaates Kentucky veröffentlichte Filmmaterial, das zeigt, wie ein sogenanntes Elektro-Fischfanggerät in ein Gewässer in der Nähe des Staudamms am Lake Barkley, nahe Grand Rivers in Kentucky, zum Einsatz kommt. Was auch als "Elektrofischen" bekannt ist, soll bewirken, dass Fische getötet werden.

Das Amt teilte mit, dass mit der Maßnahme – wie bei der Technik des Elektrofischens – Geräte zu Wasser gebracht werden, die elektrische Spannung in das Wasser leiten, um eine Invasion durch asiatische Karpfen zu bekämpfen.

Der in Nordamerika eingewanderte asiatische Karpfen stelle eine große Bedrohung für Ökologie, Umwelt, Wirtschaft und Lebensweise in der Region des Oberen Mittleren Westens und der Großen Seen in den Vereinigten Staaten und Kanada dar.

Asiatische Karpfen sind eine Gruppe von Fischarten, die als invasiv und als grosse potenzielle Gefahr für die Ökologie der Großen Seen gelten. Die Karpfen ernähren sich von einheimischen Muscheln und Schnecken, von denen einige bereits gefährdet seien, sowie von dem für einheimische Larvenfische und Muscheln notwendigen Plankton.

Die Karpfen sind auch dafür bekannt, dass sie leicht von Booten und anderen Wasserfahrzeugen erschreckt werden. Das bringt sie dazu, aus dem Wasser hoch in die zu Luft springen, wobei die Fische bis zu 3 m Höhe erreichen. Zahlreiche Bootsfahrer wurden bereits durch Kollisionen mit den Fischen schwer verletzt. Laut der US-Umweltbehörde gehen die darüber berichteten Verletzungen von Schnittwunden über blau geschlagene Augen bis hin zu Knochenbrüchen, Rückenverletzungen und Gehirnerschütterungen.

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Aufnahmen: Kentucky Department of Fish & Wildlife Resources

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