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Deutschland: Reisebusunternehmer protestieren gegen Fahrverbote mit Hupkonzerten

Deutschland: Reisebusunternehmer protestieren gegen Fahrverbote mit Hupkonzerten
Reisebusunternehmer protestierten am Mittwoch in verschiedenen deutschen Städten. Sie forderten staatliche Unterstützung für die Branche, die von den Coronavirus-Maßnahmen stark betroffen ist. So demonstrierten Busfahrer im sächsischen Annaberg-Buchholz für Unterstützung durch die Regierung. Auch in Berlin fuhren Dutzende Busse auf.

Maschinen des deutschen Touristikkonzerns TUI parken am 18. April 2020 auf gesperrter Startbahn des Flughafens Hannover. Die Corona-Krise macht dem Reiseunternehmen schwer zu schaffen.

Auf dem Marktplatz im sächsischen Annaberg-Buchholz fuhren um die Mittagszeit 13 Busse auf und begannen mit einem Hupkonzert. Anschließend fuhren sie durch die Straßen der Stadt. Einer der Busfahrer forderte eine "sofortige Entschädigung" für die Dauer des Fahrverbots. Er sagte:

Wir wollen eine Perspektive haben. Wir haben ein Fahrverbot, ein gesetzliches Fahrverbot für Reisebusse.

Ein weiterer Busfahrer sagte, die Zukunft sei ungewiss und unplanbar, da es kein Datum gebe, an dem Busreisen wieder stattfinden dürften.

Auch in Berlin kam es zu einer Busfahrer-Demo. Die Teilnehmer forderten die Aufhebung des Busreiseverbots und forderten die Bundesregierung auf, nicht nur großen Reiseveranstaltern, sondern auch kleinen Unternehmen mehr finanzielle Hilfe zukommen zu lassen. Viele von ihnen wiesen darauf hin, dass sie durch die Coronavirus-Krise keinerlei Einnahmen mehr erzielen.

Die Branche wurde durch das pandemiebedingte Reiseverbot und die Vorschriften, die eine Rückerstattung der Kosten für stornierte Reisen an die Kunden verlangt, hart getroffen. Am Ende des Protestes trafen sich einige Mitglieder der FDP mit den Organisatoren, um ein Papier mit den Forderungen der Reisebus-Branche entgegenzunehmen.

Mehr zum Thema – "Die Krise im Tourismus wird noch lange dauern" – Interview mit einem Vertreter der Branche

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