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Maduro präsentiert Dokumente von verhafteten US-Söldnern: "Sind Mitarbeiter von Trump"

Maduro präsentiert Dokumente von verhafteten US-Söldnern: "Sind Mitarbeiter von Trump"
Nachdem Venezuela am Sonntag einen bewaffneten Invasionsversuch über den Seeweg vereiteln konnte, sind zahlreiche Verdächtige festgenommen worden. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro erklärt in einer Ansprache zu dem Angriff, dass zwei US-Amerikaner aus Trumps Sicherheitsteam an dem Überfall beteiligt waren. Er präsentierte Dokumente der beiden Männer, die bei der Razzia gefasst wurden und sieht dies als Beweis, dass die US-Regierung tief in den Angriff verwickelt sei.

Laut venezolanischen Behörden versuchten terroristische Söldner am frühen Sonntagmorgen mit Schnellbooten und Sturmgewehren an den Küsten von Macuto im Bundesstaat La Guaira, das nur etwa 30 Kilometer von der Hauptstadt Caracas entfernt ist, einzudringen. Innen- und Justizminister Néstor Reverol verkündete anschließend, dass venezolanische Polizisten und Spezialeinsatzkommandos den Angriff vereiteln und acht der "Terroristen" töten sowie zwei weitere gefangen nehmen konnten. 

Laut den Angaben der venezolanischen Behörden wurde der Angriff von den Regierungen in Kolumbien und den USA eingefädelt. 

Der kolumbianische Präsident Iván Duque habe Washington besucht und dort die Anweisung erhalten, Venezuela "in Brand" zu setzen, behauptete Maduro.

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika ist voll und ganz in diesen Überfall verwickelt. 

Trump bestreitet die Vorwürfe. Darauf angesprochen, gab er sich nichtsahnend: 

Ich habe gerade erst die Informationen erhalten. Unsere Regierung hat nichts damit zu tun. Aber ich habe gerade erst Informationen darüber erhalten. Gut, wir werden es herausfinden. Wir haben gerade davon gehört. Aber was immer es ist, wir werden es Sie wissen lassen. Aber es hat nichts mit unserer Regierung zu tun.

Auch Kolumbien bestreitet eine Beteiligung. Die beiden US-amerikanischen Männer, die der Gruppe angehört haben sollen und auf ihrer Flucht ergriffen wurden, heißen Luke Alexander Denman und Airan Seth Berry. Im Video präsentiert Maduro ihre Papiere, darunter den US-Reisepass, den Führerschein und die Papiere der Veteranen der US-Armee sowie Ausweise, die belegen, dass beide der privaten US-Sicherheitsfirma Silvercorp USA gehören. 

Der Eigentümer dieser Silvercorp Firma, ein pensionierter US-Elite-Soldat, Jordan Goudreau, hat die Verantwortung für diesen Versuch des Eindringens übernommen, angeblich im Rahmen eines Servicevertrags mit Juan Guaidó, der sich selbst zum Interimspräsidenten ausgerufen hatte und Maduro stürzen will. Seine Selbsternennung zum Präsidenten wird von vielen westlichen Staaten, allen voran von den USA, anerkannt. Auch Jordan Goudreau sagte, er wolle Venezuela von Maduro "befreien".

Wie Goudreau behauptet, habe Guaidó für 212 Millionen Dollar seine private Sicherheitsfirma beauftragt, um eine solche militärische Aktion durchzuführen, mit dem Ziel, Präsident Nicolás Maduro zu stürzen. Guaidó habe Geld von ausländischen Konten Venezuelas "geraubt", die aufgrund der US-Sanktionen eingefroren sind, wie der venezolanische Generalstaatsanwalt Tarek William Saab behauptete. 

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Goudreau wiederum meint, er habe gar kein Geld von Guaidó bekommen. Und der selbsternannte Übergangspräsident bestreitet sogar die Existenz eines solchen Vertrages. Aus Frust darüber legte Goudreau den Vertrag offen. 

Über 100 Verdächtige wurden mittlerweile im Zusammenhang mit dem Angriff festgenommen worden, 92 würden noch gesucht, teilte Saab mit. 

Maduro ist sich sicher: 

Wir haben diesen Terroranschlag aufgedeckt, da wir wussten, dass die US-Regierung die DEA [US-Drogenbehörde in Kolumbien] für die Vorbereitung dieser Aktion und über das private Unternehmen von Silvercorp die gesamte operative Planung delegiert hat.

Bei der Razzia konnte die venezolanische Polizei zehn Gewehre, zwei Maschinengewehre, die 2019 gestohlen worden waren, sechs Lastwagen und ein Boot der Gruppe konfiszieren.  

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