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Italien: "Großes Drama" im Senigallia-Altenheim inmitten Coronavirus-Pandemie – Ein Frontbericht

Italien: "Großes Drama" im Senigallia-Altenheim inmitten Coronavirus-Pandemie – Ein Frontbericht
"Das Drama um die Masken war wirklich ein großes Drama", erklärte Dr. Sgreccia, der medizinische Direktor der Senigallia-Residenz für ältere Menschen an der Ostküste Italiens, während er einen einzigartigen Einblick in die zahlreichen Probleme gibt, auf die man seit Beginn des COVID-19-Ausbruchs gestoßen ist. Die am Freitag gefilmten Aufnahmen zeigen, welche Maßnahmen das Gesundheitspersonal und die kranken Patienten ergreifen, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.

"Es ist insofern dramatisch, als dass wir nicht einmal mehr Operationsmasken hatten", begann Dr. Sgreccia, als er einer Reporterin die Einrichtung zeigte. "Wir hatten keine, wir konnten keine kaufen, weil wir nicht die Erlaubnis dazu hatten. Das liegt daran, dass sie, zu Recht, für den Zivilschutz in Auftrag gegeben wurden, aber hier haben wir eine prekäre Situation", fuhr er fort. Die Residenz beherbergt 240 ältere Patienten, die alles mögliche macht, um die Verbreitung des Virus so gering wie möglich zu halten.

"Leider ist es schwierig, an Vorräte heranzukommen, da die allgemeinen Krankenhäuser im Moment die Priorität haben", wie eine Krankenschwester erklärte. "Alle haben ihre Türen ein wenig vor uns verschlossen,  in dem Sinne, dass alles, was sie hergeben konnten, für andere Krankenhäuser bestimmt war", erklärte Schwester Noemi Olivetti.

Trotz der düsteren Situation äußerte eine ältere Patientin Hoffnung. Eine andere Patientin gab zu, dass sie praktisch in Angst und Schrecken lebe, aber dass sie die Hoffnung hat, dass man es schaffen werde. "Ich habe keine Angst vor dem Tod, ich habe nur Angst davor, meine Kinder nicht mehr sehen zu können", erklärte die Patientin weiter.

Dr. Sgreccia bestätigte, dass keine Besucher vor Ort zugelassen sind und dass sie, um die Stimmung der Patienten aufrechtzuerhalten, "Systeme wie Skype und WhatsApp verwenden, um mit den Familien in Kontakt zu bleiben.

Italien ist das Land, das seit Beginn des COVID-19-Ausbruchs mit bisher 13.915 Todesfällen am schlimmsten betroffen ist. Über 115.000 bestätigte Fälle wurden in Italien gemeldet.

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