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Russischer Senator: Soleimanis Ermordung ist ein Versuch, Trumps Wahlkampf anzukurbeln

Russischer Senator: Soleimanis Ermordung ist ein Versuch, Trumps Wahlkampf anzukurbeln
Demonstranten bei einem Protest gegen die Ermordung des iranischen Generals Qassem Soleimani, der am 5. Januar 2020 vor dem US-Konsulat in Istanbul, Türkei, organisiert wurde.
Der US-Angriff zur Ermordung des iranischen Top-Kommandanten Qassem Soleimani könnte ein Versuch gewesen sein, den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump anzukurbeln. Darauf wies ein hochrangiger russischer Senator während eines Fernsehauftritts hin.

Die Ermordung des iranischen Top-Kommandanten Qassem Soleimani durch die USA ist ein Versuch, den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump anzukurbeln. Das erklärte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des russischen Föderationsrates Konstantin Kosatschew am Samstag beim TV-Sender Rossija24. Der Senator sagte:

Meiner Meinung nach versucht Trump, seinen Wahlkampf voranzutreiben. Nur die Zeit wird zeigen, ob es ein erfolgreicher Schritt gewesen ist.

Kosatschew betonte, dass Trump während seines Wahlkampfes "die Karte des Nahen Ostens ausspielen" wolle und erklärte:

Er will etwas tun, was seine Vorgänger noch nicht getan haben, nämlich den Nahen Osten 'demokratisieren'. Natürlich muss er dafür die Iran-Frage lösen.

Der Politiker wies darauf hin, dass Washington durch seine Aktionen im Nahen Osten die Positionen Teherans nur gestärkt habe, und hob hervor:

Die USA werden weiterhin systemische Anstrengungen unternehmen, um jegliche Versuche des Irans, die Situation in der Region zu beeinflussen oder sich den Vereinigten Staaten entgegenzustellen, zu unterdrücken.

Am Freitag bestätigte das Pentagon, dass der Kommandant der iranischen al-Quds-Einheit, Qassem Soleimani, durch einen Raketenangriff in der Nähe des Bagdader Flughafens getötet wurde. Die Operation wurde auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump durchgeführt, hieß es in der Erklärung.

Nach dem Angriff gelobte der Oberste Nationale Sicherheitsrat des Irans, "schwere Rache" an den an Soleimanis Ermordung Beteiligten zu üben. In einem Telefonat mit UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete der iranische Außenminister Dschawad Sarif den Anschlag als Terrorakt vonseiten der USA. Er wies darauf hin, dass Teheran internationale Maßnahmen ergreifen werde, um Washington für den Mord an dem General zur Verantwortung zu ziehen.

Mehr zum Thema - Trumps Befehl zum Neujahrsmord an Soleimani als Dekonstruktion des Russiagate-Narrativs

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