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Prinz Andrew tritt vorerst von offiziellen Aufgaben für die Royals zurück

Prinz Andrew tritt vorerst von offiziellen Aufgaben für die Royals zurück
Prinz Andrew, Juli 2019
Der britische Prinz Andrew nimmt wegen seiner Verwicklung in den Epstein-Skandal vorerst keine offiziellen Aufgaben für die britische Königsfamilie mehr wahr. Der zweitälteste Sohn von Königin Elizabeth II. teilte dies am Mittwochabend mit.

Ihm sei klar geworden, "dass die Umstände meiner früheren Verbindung zu Jeffrey Epstein zu einer enormen Belastung geworden sind, für die Arbeit meiner Familie und für die hoch bewertete Arbeit in vielen Organisationen und Wohltätigkeitsvereinen, die ich mit Stolz unterstützt habe", schrieb der 59-Jährige. Er habe daher die Queen gebeten, "auf absehbare Zeit" von seinen Aufgaben zurücktreten zu dürfen, und die Königin habe ihm dies gewährt.

Er bereue weiterhin unzweifelhaft seine leichtfertige Verbindung zu Epstein und empfinde zutiefst Mitgefühl mit jedem der betroffenen Opfer.

Selbstverständlich bin ich bereit, mit jeder dafür geeigneten Ermittlungsbehörde zusammenzuarbeiten, wenn es notwendig sein sollte.

Der 59-Jährige, der schon länger wegen seiner Freundschaft mit Epstein in der Kritik steht, geriet in den vergangenen Tagen immer stärker unter Druck. Epstein, der sich Anfang August in einem New Yorker Gefängnis angeblich selbst das Leben genommen hatte, war wiederholt wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger angeklagt. Er soll seine Opfer auch zur Prostitution gezwungen haben. Eines der Opfer behauptet, mehrmals zum Sex mit Andrew gezwungen worden zu sein. Der Royal bestreitet das.

In einem BBC-Interview am vergangenen Wochenende hatte Andrew versucht, sich zu rechtfertigen, geriet aber stattdessen danach noch stärker in die Kritik. Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit weckte unter anderem ein Brief seines ehemaligen Privatsekretärs an die Tageszeitung Times. Darin heißt es, Andrew habe Epstein Anfang der 1990er Jahre kennengelernt. Der Prinz hatte der BBC aber gesagt, er habe Epstein erstmals im Jahr 1999 getroffen.

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(rt deutsch / dpa)

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