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Vorwurf der Kinderarbeit bei bekannten Schokoladenfabrikanten: Ferrero, Godiva, Lindt und Hershey

Vorwurf der Kinderarbeit bei bekannten Schokoladenfabrikanten: Ferrero, Godiva, Lindt und Hershey
Symbolbild: Kakaobohnen, Caruao, Venezuela, 24. Oktober 2017
Die bekannten Schokoladenunternehmen schaffen es nicht, Kinderarbeit aus ihren Herstellungsprozessen zu verbannen. Auch tragen sie weiterhin zur Abholzung bei. Besonders schlecht bewertet die Gruppe "Green America" die Bedingungen bei Godiva.

Rund 1,6 Millionen Kinder arbeiten in der Gewinnung von Kakaobohnen, die Mehrheit davon in den afrikanischen Ländern Ghana und Elfenbeinküste. An oberster Stelle der Kritik von Aktivisten der Gruppe "Green America" an Kinderarbeit und Abholzung steht Godiva, gefolgt von Ferrero und Modales.

Angesichts fehlender Arbeitsmöglichkeiten in Gaza während der 12-jährigen Blockade sind immer mehr Familien und damit Kinder mit Armut konfrontiert. Mädchen im Flüchtlingslager Jabalya im nördlichen Gaza-Streifen, Palästina, März 2019.

Godiva verwies darauf, dass der Kakao von Dritten erworben werde. Die entsprechenden Abkommen hielten explizit fest, dass Kinderarbeit verboten ist. 

Auch Lindt und Hershey schnitten schlecht ab, Mars und Nestlé etwas besser. Kleinere Schokoladenhersteller wie Alter Eco, Divine und Tony's Chocolonely erhielten eine gute Bewertung von "Green America". 

Charlotte Tate, Arbeitsrechtmanagerin von Green America, stellte dazu fest: 

An diesem Halloween wie an jedem anderen Tag sollten Kinder Süßigkeiten genießen können, die nicht durch Kinderarbeit hergestellt wurden. 

Konsumenten sollten ethisch gewonnene Schokolade konsumieren, um die Marken zum Umdenken zu bewegen. Viele Marken haben sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 nur zertifizierten Kakao abzubauen. Dies ist nach Ansicht von Green America jedoch nicht genug. Die Löhne im Anbau von Kakaobohnen seien noch immer viel zu gering, auch nach Erhöhung des Kakaopreises. 

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