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Nächste Stufe im Handelskrieg: China der Wechselkursmanipulation beschuldigt – Dow Jones bricht ein

Nächste Stufe im Handelskrieg: China der Wechselkursmanipulation beschuldigt – Dow Jones bricht ein
Wall Street Schild, New York, USA, 24. August 2015.
China wehrt sich erfolgreich gegen die Strafzölle aus den USA. Die Abwertung des Yuan und die Entscheidung, auf US-Agrarimporte zu verzichten, führte dazu, dass der Dow Jones nahezu drei Prozent einbüßte. Washington wirft Peking eine Manipulation des Wechselkurses vor.

Als Mittel gegen die von den USA erhobenen Strafzölle veranlasste die chinesische Zentralbank eine Abwertung des Wechselkurses für die Landeswährung Yuan. Der US-Dollar lag am Montag über der als kritisch angesehenen Sieben-Yuan-Marke. US-Präsident Donald Trump sprach von einem "schwerwiegenden Verstoß" der Regierung in Peking, während sich die Abwertung des Yuan an der Wall Street durch erhebliche Kursverluste bemerkbar machte. 

Der Dow Jones verlor 2,9 Prozent und verzeichnete damit die höchsten Kursverluste des Jahres, der S&P-500 rutschte rund drei Prozent ins Minus, der Nasdaq mehr als dreieinhalb Prozent. Zudem hatte Peking erklärt, keine US-Agrarprodukte mehr zu importieren. Die Verluste waren auch an den asiatischen Börsen in Tokio und Hongkong, Shanghai und im australischen Sydney zu spüren. 

Für September waren weitere Gespräche geplant. Bild: US-Präsident Donald Trump trifft Chinas Präsidenten Xi Jinping.

Bisher war China ein wichtiger Absatzmarkt für Landwirtschaftsprodukte aus den USA. So importierte Peking im Jahr 2017 fast 33 Millionen Tonnen Sojabohnen. Für US-Präsident Donald Trump ist die Reaktion aus China ein Versuch, sich einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen sowie "Fabriken und Unternehmen zu stehlen". Zuvor hatte er angekündigt, ab Anfang September chinesische Waren im Wert von 300 Milliarden US-Dollar mit zehnprozentigen Sonderzöllen zu belegen.

US-Finanzminister Steven Mnuchin kündigte Gespräche mit dem Internationalen Währungsfond gegen die vermeintlich unfairen Wettbewerbsvorteile an. Die Vereinigten Staaten könnten China auf die Schwarze Währungsliste setzen lassen. Dies geschah zuletzt im Jahr 1994.

Der schwache Yuan stellt US-Unternehmen die mit China Handel betreiben vor eine große Herausforderung. Besonders die Ankündigung aus Peking, auf US-Agrarprodukte zu verzichten, macht es den USA unmöglich, das Handelsdefizit mit China auszugleichen. Der Versuch der Trump-Regierung, dieses mit Strafzöllen zu begleichen, waren kontraproduktiv. 

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