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China will sich durch US-Strafzölle nicht erpressen lassen und warnt vor Vergeltungsmaßnahmen

China will sich durch US-Strafzölle nicht erpressen lassen und warnt vor Vergeltungsmaßnahmen
Für September waren weitere Gespräche geplant. Bild: US-Präsident Donald Trump trifft Chinas Präsidenten Xi Jinping.
Wenn die USA reden wollen, werde Peking reden, wenn sie kämpfen wollen, kämpfen. Die abrupte Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, weitere chinesische Importe mit Zöllen zu belegen, werde Peking mit entsprechenden Gegenmaßnahmen beantworten.

Am Freitag sagte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, dass China an seiner Position im nunmehr rund 13 Monate andauernden Handelsstreit festhalten werde.

Wir werden keinen maximalen Druck, keine Einschüchterung oder Erpressung akzeptieren", so Hua in Peking.

Trump hatte am Donnerstag eher unvermittelt mitgeteilt, dass zusätzliche Zölle auf chinesische Importe erhoben werden sollen, was die Finanzmärkte erschütterte und den Waffenstillstand im Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften beendete.

Der US-Beauftragte für Handel Robert Lighthizer mit dem chinesischen Vizepremierminister Liu He und US-Finanzminister Steven Mnuchin, Shanghai, China, 31. Juli 2019.

Die jüngsten Gespräche zwischen den USA und China über ein Handelsabkommen waren erst am Mittwoch ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Eine weitere Gesprächsrunde war für September in Washington vereinbart worden.

"Bei den großen Grundsatzfragen werden wir keinen Zentimeter nachgeben", sagte Hua und fügte hinzu, China hoffe, dass die Vereinigten Staaten "ihre Illusionen aufgeben" und zu Verhandlungen auf der Grundlage von gegenseitigem Respekt und Gleichheit zurückkehren werden.

Wenn die Maßnahmen der USA zur Einführung von Zöllen umgesetzt werden, muss China notwendige Gegenmaßnahmen ergreifen, um die Kerninteressen des Landes und die Grundinteressen der Menschen entschlossen zu verteidigen.

Mehr zum Thema - US-Präsident Trump: Weitere Strafzölle auf chinesische Waren

Chinas neuer Botschafter bei den Vereinten Nationen, Zhang Jun, betonte am Freitag ebenfalls, Peking werde "notwendige Gegenmaßnahmen" ergreifen, um seine Rechte zu schützen, und bezeichnete Trumps Schritt als "einen irrationalen, unverantwortlichen Akt".

Chinas Position ist sehr klar: Wenn die USA reden wollen, dann werden wir reden, wenn sie kämpfen wollen, dann werden wir kämpfen", sagte Zhang vor Reportern in New York.

Der Handelskonflikt werde zudem die Zusammenarbeit zwischen den Ländern im Umgang mit Nordkorea beeinträchtigen.

Die neuen US-Zölle könnten Experten zufolge etwa auf Smartphones, Laptops oder Spielzeug aus China erhoben werden, was auch US-Verbraucher treffen würde.

Unmittelbar nach Trumps Ankündigung am Donnerstag rutschte die US-Börse ins Minus. Die Leitbörsen in Japan und Hongkong gaben ebenfalls nach, ebenso der deutsche Leitindex Dax. Auch Rohstoffpreise gerieten unter Druck.

Das Weiterdrehen der Zollspirale schade nicht nur den beiden Ländern, sondern auch der deutschen Industrie und der gesamten Weltwirtschaft, warnten Experten.

Der deutsche Industrieverband BDI warf Trump vor, mit der Ankündigung neuer Zusatzzölle den Konflikt anzuheizen.

Es ist völlig unklar, wie die USA und China angesichts der nun erreichten Stufe der Eskalation einen Ausweg aus dem Konflikt finden.

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