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Trump: Sanktionen gegen Türkei wegen S-400 im Moment kein Thema

Trump: Sanktionen gegen Türkei wegen S-400 im Moment kein Thema
Seit vergangenem Freitag treffen Lieferungen des russischen Raketenabwehrsystems auf Bestellung in der Türkei ein.
US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, dass er Sanktionen gegen die Türkei wegen des Kaufs russischer S-400-Flugabwehrraketensysteme derzeit nicht in Betracht zieht. Kurz zuvor hieß es aus dem Weißen Haus, dass Ankaras Beteiligung am F-35-Programm unmöglich sei.

Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, dass er wegen des Kaufs des russischen Raketenabwehrsystems S-400 keine Sanktionen gegen die Türkei erwägt.

Die Lieferung des russischen Luftverteidigungssystems begann am vergangenen Freitag. Das Weiße Haus schloss daraufhin die geplante Lieferung amerikanischer F-35-Flugzeugen aus und stellte das Flugabwehrsystem als "russische Nachrichtenplattform" zur Datenerfassung dar. Die USA haben der Türkei für den Fall des Kaufs von S-400 wiederholt mit Sanktionen gedroht und am Mittwoch den Ausschluss der Türkei aus dem F-35-Kampfjet-Programm verkündet.

Der türkische Präsident Erdogan mit dem US-Präsidenten Trump, G20-Gipfel, Osaka, Japan, 29. Juni 2019.

Die Türkei hat diese Entscheidung der USA als Fehler bezeichnet, der den Beziehungen zwischen den USA und der Türkei dauerhaften Schaden zufügen wird.

Dieser einseitige Schritt ist unvereinbar mit dem Geist des Bündnisses und beruht nicht auf einer legitimen Rechtfertigung", hieß es seitens des türkischen Außenministeriums am Mittwoch.

Am Donnerstag meldete das russische Verteidigungsministerium eine weitere erfolgreiche Lieferung von Komponenten für Flugabwehrraketensysteme an die Türkei. Es ist bereits das 15. Frachtflugzeug mit entsprechenden Komponenten, das in der Türkei gelandet ist.

Doch der US-Präsident antwortete am Donnerstag auf eine Frage eines Reporters im Oval Office:

Nein, wir ziehen das im Moment nicht in Betracht. Nein.

Trump hatte am Dienstag erklärt, dass die aktuelle Situation mit der Türkei die F-35-Jets betreffend nicht fair sei, da das Land zuvor US-Patriot-Raketen kaufen wollte, Washington dies damals aber abgelehnt hatte.

Die Situation mit der Türkei ist sehr komplex und schwierig. Wir stehen in Kontakt mit türkischen Beamten", sagte er und äußerte seine Zurückhaltung, die Türkei wegen ihres Erwerbs zu bestrafen.

Der US-Präsident sagte, dass die USA in der Vergangenheit wiederholt Anträge der Türkei auf den Kauf von Patriot-Raketensystemen abgelehnt hätten und dass die gesamte Situation daher für Ankara unfair sei.

Trump schien seinen Amtsvorgänger Barack Obama zu beschuldigen, dass er der Türkei die beste US-Alternative zu dem russischen Luftabwehrsystem, die Patriot-Raketen von Raytheon, nicht verkauft hat.

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