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John Bolton will UN Beweise für iranische Angriffe auf Schiffe präsentieren

John Bolton will UN Beweise für iranische Angriffe auf Schiffe präsentieren
Der nationale US-Sicherheitsberater John Bolton, Washington, USA, 1. Mai 2019.
Bis Anfang kommender Woche wollen die USA der UN die Beweise vorbringen können, dass der Iran hinter den Angriffen auf Öltanker vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate stecke. Laut dem Sicherheitsberater John Bolton könne man zu keiner anderen Schlussfolgerung kommen.

Anlässlich des anstehenden Besuchs des US-Präsidenten Donald Trump in Großbritannien äußerte sich sein Sicherheitsberater John Bolton zu den Angriffen auf Öltanker vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate: 

Ich glaube nicht, dass jemand, der mit der Situation in der Region vertraut ist, unabhängig davon, ob er die Beweise untersucht hat oder nicht, etwas anderes denkt, als dass diese Angriffe vom Iran oder seinen Stellvertretern durchgeführt wurden. 

Die Verurteilung, dass der Iran und seine Stellvertreter hierfür zu verantworten sind, kam schnell. Insgesamt vier Öltanker wurden durch Explosionen beschädigt, welche Bolton zufolge von iranischen Seeminen stammen sollen. Die Vereinigten Staaten legten hierfür jedoch keine Beweise vor. 

Iranische Schnellboote der Revolutionsgarden bei einer Übung in der Straße von Hormuz am 30. April. In der derzeitig politisch hochaufgeladenen Atmosphäre braucht es nicht viel, um das Pulverfass eines Krieges zu entzünden.

Dies soll sich nach Aussage Boltons schon bald ändern. Anfang kommender Woche wäre man für eine Präsentation vor dem UN-Sicherheitsrat bereit. US-Außenminister Mike Pompeo machte in einer Pressekonferenz mit seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas in Berlin das Thema der "iranischen Aggression" zu seinem Hauptanliegen. Die USA hatten bereits einen ihrer Flugzeugträger und eine Bomberstaffel in die Region entsendet, um der "iranischen Bedrohung" zu begegnen.

Die USA werfen dem Iran einen Stellvertreterkrieg im Jemen sowie den Export der "Islamischen Revolution" in den Irak und nach Syrien vor. Im Jemen, so Bolton, sei der Iran durch die Bewaffnung der Huthi-Rebellen für Drohnenangriffe auf Zivil- und Militärflughäfen, Ölanlagen und auf die Schifffahrt verantwortlich: 

Ich halte es für fair, den Iran, selbst ohne weitere Informationen, zur Rechenschaft zu ziehen, da die Konsequenzen solcher Waffen (Drohnen) absehbar sind.

Laut Bolton sei der US-Präsident bereit, direkte Gespräche mit dem Iran zu führen. 

RT-Reporter filmt Schäden an vermeintlich sabotierten Handelsschiffen im Hafen von Fudschaira 

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