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Beschwerde gegen Amazon: Smarter Lautsprecher sammelt persönliche Daten von Kindern

Beschwerde gegen Amazon: Smarter Lautsprecher sammelt persönliche Daten von Kindern
Der Amazon Echo Dot Lautsprecher für Kids.
Ein Zusammenschluss aus Verbraucher- und Datenschutzgruppen reichte gegen Amazon Beschwerde ein. Er wirft dem Unternehmen vor, mit dessen Produkt "Amazon Echo Dot Kids" gesetzwidrig Sprachaufzeichnungen und weitere identifizierende Informationen über die minderjährigen Nutzer zu sammeln.

"Amazon Echo Dot Kids" sei neben den gesetzwidrigen Sprachaufzeichnungen und dem Sammeln von identifizierenden Informationen von unter 13-jährigen Nutzern überdies fehlerhaft. Eine elterliche Kontrolle sei nicht möglich. Bei Amazons "Echo Dot Kids" handelt es sich um das kindgerechte Pendant zum intelligenten Lautsprecher mit der Sprachassistentin Alexa. Samt bunter Gummi-Schutzhülle, wahlweise in Blau, Rot oder Grün, bietet die Version außerdem etwa Hörbücher, Radiosender sowie Alarmtöne mit bekannten Kinder- bzw. Animationsfilm-Charakteren.

Laut den 19 Verbraucher- und Datenschutzgruppen verstößt Amazon gegen den "Children's Online Privacy Protection Act" (COPPA). Demnach bedarf es der Zustimmung der Eltern, um Daten der Kinder sammeln zu dürfen. Zweifel an dem Verstoß der Auflagen gibt es kaum. Die Eltern befürchten, dass Amazon eine solche Datenbank mit den persönlichen Daten der Kinder erstellen könnte. 

Steve Rabuchin, Präsident von Amazon Alexa während einer Präsentation in Las Vegas

Die Beschwerde umfasst 98 Seiten und wurde vom Georgetown University Law Center unterstützt. Der Direktor der Kampagne für eine kommerzielle freie Kindheit, Josh Golin: 

Es ist äußerst wichtig, dass Amazon diese Probleme nicht nur behebt, sondern dass die FTC (Federal Trade Commission) die COPPA durchsetzt. 

Dem System fehle es unter anderem an einem wirksamen System zur Überprüfung, ob es sich um ein Elternteil handelt, welches die Nutzung des Geräts genehmigt. Die gesammelten Stimmaufnahmen würden länger als nötig gespeichert, und den Eltern werde es erschwert, diese zu löschen. Das Unternehmen widersprach den Anschuldigungen. Man halte sich an die Datenschutzauflagen für Minderjährige. 

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