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US-Präsident Trump will die Türkei besuchen

US-Präsident Trump will die Türkei besuchen
Die Präsidenten der USA und Türkei, Trump und Erdoğan, zusammen mit ihren Ehefrauen, trafen sich zum Abendessen in Paris anlässlich der Hundertjahrfeier nach dem Ende des Ersten Weltkrieges.
Nach einem Telefonat zwischen den Präsidenten Trump und Erdoğan am Montag haben am Dienstag die engsten Berater den ersten Türkei-Besuch des US-Präsidenten besprochen. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt, aber er könnte bereits im Juli stattfinden.

Es wird der erste Besuch von Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika in der Türkei. Und das zu einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf einem vorläufigen Tiefpunkt angelangt sind. Insbesondere die Entscheidung Ankaras, das russische Luftabwehrsystem S-400 zu kaufen, hat seit dem erfolglosen Putschversuch gegen Präsident Recep Tayyip Erdoğan im Sommer 2016 die Beziehungen schwer belastet. Washington versuchte seitdem vergeblich, die Türkei von dieser Entscheidung abzubringen.

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Die US-Amerikaner befürchten, dass Russland durch das S-400-Sytem an geheime Informationen über den F-35-Kampfjet gelangen könnte, was von der Türkei als unbegründet zurückgewiesen wird. Bisher hat die türkische Luftwaffe erst zwei F-35-Kampfjets erhalten, allerdings befinden sich diese zu Trainingszwecken noch immer im US-Bundesstaat Arizona.

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Wie das Nachrichtenportal Middle East Eye unter Berufung auf türkische Regierungsbeamte meldete, erhofft man sich in Ankara durch das persönliche Zusammentreffen der beiden Präsidenten eine Verbesserung der Beziehungen. Es gab zuletzt Vorschläge der Türkei, dass man das S-400-System entweder gar nicht erst zu aktivieren brauche, oder es gleich im benachbarten Aserbaidschan oder im Emirat Katar zur sicheren Aufbewahrung stationieren lassen könnte.

Sollten das ernstgemeinte Vorschläge sein, stellt sich allerdings die Frage, weshalb die Türkei überhaupt erst das russische Luftabwehrsystem gekauft hat, wenn es dann gar nicht erst aktiviert oder sogar in ein anderes Land "zur Aufbewahrung" verlegt wird.

Nebst dem Problemkomplex S-400/F-35 werden sicherlich auch noch weitere Punkte, wie beispielsweise der Abzug von US-Truppen aus Syrien und Wirtschaftsthemen, auf der Agenda stehen.

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