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"Geopolitische Notwendigkeit" – Iran und China verstärken Zusammenarbeit ihrer Marinestreitkräfte

"Geopolitische Notwendigkeit" – Iran und China verstärken Zusammenarbeit ihrer Marinestreitkräfte
Symbolbild: Der iranische Marinekommandant Habibullah Sajari zeigt anlässlich von Marineübungen in der Straße von Hormus auf eine Karte, Teheran, Iran, 22. Dezember 2011
Der Iran drohte erneut, die Straße von Hormus zu blockieren, und verstärkt nun seine Bindungen zu Chinas Kriegsmarine. Damit sollen andere Länder aus der Region im nördlichen Indischen Ozean verdrängt werden und "regionale Mächte das Sicherheitsvakuum füllen".

Der iranische Marinekommandant Konteradmiral Hossein Khansadi reiste angesichts der Feierlichkeiten zum 70-jährigen Bestehen der chinesischen Kriegsmarine nach Peking. Dort traf er sich mit seinem chinesischen Amtskollegen, um die Verbindungen zwischen der iranischen und der chinesischen Kriegsmarine gegen feindliche Mächte zu stärken.

Die iranischen Fars News zitierten Khansadi:

Angesichts der strategischen geopolitischen Situation (beider Länder) erleben wir heute einen Anstieg des Marineaufkommens im Pazifischen Ozean durch China und im nördlichen Indischen Ozean durch den islamischen Iran, der die arroganten Mächte zwingen wird, unsere Seegebiete zu verlassen. Die regionalen Mächte werden sicherlich das Sicherheitsvakuum füllen, und es wird keine Notwendigkeit für die Anwesenheit von Ausländern geben.

Die neuen Verbindungen zwischen dem Iran und China in der Kriegsmarine sollen in Zukunft die Bereiche Technik, Ausbildung und Betrieb umfassen. Die chinesische Seite sieht die Entwicklung der Kooperation im militärischen Bereich in den letzten Jahren als positiv an. Der chinesische Verteidigungsminister Wei Fenghe sagte, Peking sei bereit, die strategische Kommunikation mit Teheran zu verstärken und die Art der Kooperation auszubauen.

Nachdem die USA das Nuklearabkommen im letzten Jahr einseitig aufkündigten, traten erneut Sanktionen gegen den Iran in Kraft. US-Präsident Donald Trump verfolgt gegen den Iran eine "Strategie des maximalen Drucks". Am Montag verkündeten die Vereinigten Staaten, dass die befristeten Ausnahmen für den Ölhandel mit dem Iran beendet würden und zum 2. Mai auslaufen. Ab Mai müssen sich auch die Länder, für die diese Ausnahmen bislang galten (China, Indien, die Türkei, Südkorea und Japan), an die US-Sanktionen halten. Wer gegen die Auflagen verstößt, muss mit Strafen rechnen. China kritisierte den Schritt der USA. Saudi-Arabien begrüßte die Entscheidung aus Washington und bezeichnete diese als eine notwendige Maßnahme, um die "Destabilisierung" durch "das iranische Regime" und dessen "Finanzierung des Terrorismus rund um die Welt" zu beenden.

Der Iran erneuerte seine Drohungen, die Straße von Hormus zu schließen. Die Seestraße gilt als international wichtiger Seeweg für den Öltransport. Nun könnte China den Iran dabei unterstützen.

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