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"Ich bin ein Soldat Amerikas": Kosovos vom Westen anerkannter Premierminister bestätigt US-Hörigkeit

"Ich bin ein Soldat Amerikas": Kosovos vom Westen anerkannter Premierminister bestätigt US-Hörigkeit
Der sogenannte Premierminister der abtrünnigen serbischen Provinz Kosovo hat verkündet, dass er ein Soldat der USA sei. Der Politiker betonte, dass eine Stärkung des Kosovo den Interessen der USA entspreche und den Einfluss Russlands zurückdränge.

Ramush Haradinaj, sogenannter Premierminister der abtrünnigen serbischen Provinz Kosovo, hat erklärt, dass die Politik seiner Regierung den Interessen der USA gegen Serbien und Russland diene und er lediglich Befehle aus Washington befolge. Am Freitag sagte er der albanischsprachigen Zeitung Gazeta Blic:

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić bei einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP am 14. Mai 2018 in Belgrad

Das albanische Volk in allen unseren Ländern ist Teil dessen, was Amerika anführt. Im gesamten globalen Plan stehen wir zusammen.

Der Politiker sprach die 100-prozentigen Zölle auf alle Waren aus Serbien und Bosnien an, die das Kosovo im November letzten Jahres daran orientierend, "wofür Amerika steht", einführte.

Ich bin ein Fußsoldat Amerikas. Ich führe nur die Befehle aus.

Haradinaj war während des Konflikts in den Jahren zwischen 1998 und 1999 Kommandant der sogenannten "Befreiungsarmee des Kosovo (UÇK)", die für die Abtrennung der Provinz von Serbien und die Schaffung eines unabhängigen ethnisch-albanischen Staates kämpfte. Im Juni 1999, nach einem 78-tägigen NATO-Bombardement gegen Serbien, erlaubte Belgrad den Einsatz von UN-Friedenstruppen – was in der Praxis bedeutete, dass die NATO den Kosovo übernahm und der UÇK übergab.

"Er sagt die Wahrheit", kommentierte der in Paris lebende Politologe Nikola Mirković gegenüber RT und fügte hinzu, dass Haradinaj einfach offen sage, was in den letzten 20 Jahren, seitdem die USA und die NATO die UÇK ausgebildet, bewaffnet und finanziert haben, geschehen sei. Mirković wörtlich:

Kosovo ist heute eindeutig ein US-amerikanisches Protektorat, und Haradinaj sagt nur die Wahrheit, er ist nur ein US-amerikanischer Soldat.

Der Analyst wies darauf hin, dass die Unabhängigkeit des Kosovo, die im Februar 2008 erklärt, aber nur von den USA und ihren Verbündeten anerkannt wurde, eine Illusion sei. In den Streitigkeiten zwischen ethnischen Albanern "ist es am Ende des Tages immer der US-amerikanische Botschafter, der das letzte Wort bekommt und entscheidet, was vor sich geht", sagte er.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, hier auf einer Pressekonferenz über den Jahresbericht des Bündnisses am 14. März 2019 in Brüssel, sieht die Bombardierung Jugoslawiens 1999 als berechtigt.

"Das Kosovo wird von der Mehrheit der Menschheit, einschließlich Russland, China und Indien sowie Serbien selbst, nicht anerkannt", betonte Mirković. Washingtons Politik seit 2008, unabhängig davon, welche Partei an der Macht sei, bestehe darin, Belgrad unter Druck zu setzen, das Kosovo als unabhängig anzuerkennen. In Bezug auf die massive US-Basis im Südosten der Provinz erklärte Mirković:

Warum hat die NATO vor 20 Jahren Jugoslawien bombardiert? Weil sie auf dem Balkan Fuß fassen wollte. Sie wollte die Militärbasis Bondsteel.

Haradinaj wurde im Februar angeblich vom nationalen Gebetsfrühstück in Washington ausgeladen. Grund sollen die Sonderzölle gewesen sein. Es gab sogar Berichte darüber, dass ihm und einem anderen UÇK-Kommandanten - dem kosovarischen "Präsidenten" Hashim Thaci - diesbezüglich US-Visa verweigert worden seien. Haradinaj konnte jedoch am vergangenen Wochenende in die USA einreisen und ein Bild aus Detroit, im Bundesstaat Michigan, auf seinem Twitter-Konto veröffentlichen.

Seine Pläne während dieses US-Besuchs scheinen jedoch nur Treffen mit Mitgliedern der albanischen Diaspora und nicht etwa Treffen mit Regierungsbeamten von US-Präsident Trump zu beinhalten.

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