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Medien enttäuscht über Trumps "weiße Weste" – Aber Russiagate war gut fürs Geschäft

Medien enttäuscht über Trumps "weiße Weste" – Aber Russiagate war gut fürs Geschäft
"Baby Trump", das zuerst über London schwebte, wird in Los Angeles die Luft ausgelassen, USA, 19. Oktober 2018
Die Ermittlungen Robert Muellers ergaben keine Hinweise darauf, dass Donald Trump im Wahlkampf mit Russland konspirierte. Die linksliberalen Medien erlitten hierdurch einen immensen finanziellen Schaden, denn "Russiagate" belebte das Geschäft über Jahre.

Die anderen Themen in den USA traten angesichts der "Russland-Affäre" und der Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller in den Hintergrund. Dieser Trend hielt über Jahre an, vom Beginn der Ermittlungen 2016 bis heute. Am Sonntag dann wurden die Untersuchungesergebnisse veröffentlicht, und der Schock für die linksgerichteten US-Medien folgte – denn US-Präsident Donald Trump wurde entlastet.

Es gab keine Beweise, dass "Mitglieder von Trumps Wahlkampfteam sich mit der russischen Regierung verschworen oder koordiniert haben". Die Republikanische Partei der USA machte sich die Mühe, die Artikel zu zählen, die die Washington Post, die New York Times, CNN und MSNBC.com zu dem Thema veröffentlicht hatten. Dabei wurden 8.500 Artikel gezählt. Besonders MSNBC.com schoss sich auf das Thema ein und dürfte nun mit starken Verlusten zu kämpfen haben. 

US-Sonderermittler Robert Mueller, Washington, USA, 20. Juni 2017.

Die Medien schienen sich sicher zu sein, dass die Berichterstattung über die Ermittlungen zu einem Skandal eines solchen Ausmaßes führen würde, dass es sich lohnte, seit 2016 unaufhörlich darüber zu berichten. Dabei hatten schon die Ermittlungen zu Paul Manafort und Michael Cohen darauf hingedeutet, dass es sich bei der "Russland-Affäre" um reine Fiktion handelte. Manafort und Cohen wurden zwar verurteilt, allerdings nur für finanzielle Vergehen, die eher als "Ukraine-Affäre" hätten bezeichnet werden sollen.

Auch die Äußerung Cohens, die einer Verbindung zwischen Trump und Russland widersprachen, stieß bei den US-Medien weitgehend auf taube Ohren, denn das Geschäft mit dem russischen Märchen boomte. Dean Baquet, Chefredakteur der New York Times, sagte in einem Interview mit CNN

Trump ist das Beste, was der Abonnenten-Strategie der Times passieren konnte.

Ausgewogenes journalistisches Arbeiten war beim Thema "Russland-Affäre", auch bekannt als "Russiagate", anscheinend nicht möglich. Die Kertsch-Krise wurde als Beweis für die "russische Aggression" interpretiert.

US-Justizminister William Barr veröffentlichte eine Zusammenfassung des Berichts von Mueller, der den Anschuldigungen widersprach, Trump stünde unter dem Einfluss des Kreml. Der US-Präsident verkündete daraufhin siegreich auf Twitter

Keine Absprachen, keine Behinderung, vollständige und totale Entlastung. Sorgen wir dafür, dass Amerika großartig bleibt!

Nach Mueller-Report: Medien & Politik unbeirrt

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