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Iran fordert US-Truppenabzug aus der Region: "Feind kann uns nicht bitten zu gehen, sie müssen weg"

Iran fordert US-Truppenabzug aus der Region: "Feind kann uns nicht bitten zu gehen, sie müssen weg"
Iranische Soldaten singen die Nationalhymne in Teheran, Iran
Der Iran lehnte die Forderungen der USA ab, die Streitkräfte aus den Ländern des Nahen Ostens abzuziehen, und betonte, dass es der "Feind" Washington sei, der nach Hause zurückkehren sollte. Die iranische Führung feiert derweil 40 Jahre Islamische Revolution.

Der stellvertretende Chef der iranischen Revolutionsgarde, Brigadegeneral Hossein Salami, richtete scharfe Worte an Washington:

Der Feind kann uns nicht bitten, die Region zu verlassen. Sie müssen die Region verlassen. Wir werden jedem Muslim überall auf der Welt helfen. 

Erst letzte Woche warnte der außenpolitische Berater des iranischen geistlichen Oberhaupts Ali Chamenei, Ali Akbar Velayati:

Ob sie wollen oder nicht, die Amerikaner müssen Syrien verlassen. 

Seit US-Präsident Donald Trump den Truppenabzug von 2.000 US-Soldaten aus Syrien ankündigte, kritisiert Washington immer wieder die iranische Präsenz dort. In einem kürzlich geführten Interview aber hatte Trump angekündigt, einige Kräfte in der Region zu behalten, um "Israel zu schützen" und "den Iran zu beobachten". 

Taucher der Marine in einem Ein-Mann-U-Boot bei einer Militärparade in Teheran, Iran, 18. April 2006.

Die Entscheidung Trumps, die Mehrheit der US-Truppen abzuziehen, verursachte in den USA eine Gegenreaktion. Politiker schlugen über alle Parteigrenzen hinweg Alarm, weil sie ein Wiedererstarkten der Terrororganisation IS befürchten. Auch werde Syrien dann offen für den Iran und Russland. 

Insbesondere Militärberater aus der Islamischen Republik sowie das russische Militär sind auf Einladung der syrischen Regierung präsent, um bei der Terrorismusbekämpfung zu helfen. Die Präsenz von US-Truppen wiederum wird von Damaskus als "eine Verletzung der Souveränität" angesehen. Angesichts des 40-jährigen Jubiläums der Islamischen Revolution im Iran thematisierte die Regierung die "Verschwörung" der USA. 

Präsident Hassan Rohani sagte vor Anhängern der Regierung: 

Die Anwesenheit der Menschen heute auf den Straßen des gesamten islamischen Iran (...) bedeutet, dass der Feind seine bösen Ziele nie erreichen wird. 

Im Jahr 1979 wurde die Königsherrschaft des Schahs beendet. Tausende Iraner wurden unter seiner Herrschaft ermordet und gefoltert. Ajatollah Ruhollah Chomeini rief die Islamische Republik aus, nachdem der Schah ins Exil geflohen war.

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