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China kritisiert ausländische Einmischung in Venezuela

China kritisiert ausländische Einmischung in Venezuela
Hua Chunying, die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums
Die chinesische Führung hat die USA für die Unterstützung des venezolanischen Oppositionsführers Juan Guaidó kritisiert. Das chinesische Außenministerium betonte, dass Peking das Prinzip der Nichteinmischung in die Innenpolitik anderer Länder verfolge.

Nachdem das Weiße Haus am Mittwoch zusammen mit mindestens zehn weiteren Regierungen den venezolanischen Oppositionsführer Juan Guaidó als einstweiligen Präsidenten anerkannte, hat sich China Russlands Kritik an der Einmischung in die Innenpolitik Venezuelas angeschlossen. Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums Hua Chunying erklärte am Donnerstag während einer Pressekonferenz:

China verfolgt konsequent das Prinzip der Nichteinmischung in die Innenpolitik anderer Länder [und] ist gegen eine ausländische Einmischung in venezolanische Angelegenheiten.

US-Außenminister Mike Pompeo spricht mit Carlos Alberto Calles Castillo, Vorsitzender des Ständigen Rates, während einer Sitzung des Rates der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) am 24. Januar 2019.

Guaido erklärte sich am Mittwoch während der politischen Demonstrationen gegen Präsident Nicolás Maduro, die von einer jahrelangen Wirtschaftskrise angetrieben werden, zum amtierenden Präsidenten. Die chinesische Zeitung Global Times warf den USA vor, "eine riesige Schwachstelle in der internationalen Ordnung" zu schaffen. In einem Leitartikel schreibt das Medium:

Seit langem sind die USA bestrebt, das Völkerrecht durch ihre geopolitischen Interessen und Werte zu ersetzen, um ihre Einmischung zu legalisieren. Washington verwechselt Recht mit Unrecht, indem es normale Abläufe als Beeinflussung und Fremdeinwirkung bezeichnet.

Zu den Kommentaren kam es, nachdem Russland die USA beschuldigte, in Venezuela einen Staatsstreich angestiftet zu haben, und die Heuchelei der Empörung der USA über die angebliche Einmischung in die US-Wahlen hervorhob. Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan kritisierte Trumps Entscheidung. Auf einer Pressekonferenz in Ankara sagte er:

Ich war schockiert über Trumps Haltung [zur Situation in Venezuela]. Es ist notwendig, die Person zu respektieren, die die Wahl gewonnen hat. Wir wehren uns gegen jegliche antidemokratischen Aktionen.

In der Zwischenzeit schloss sich Kanada laut der Canadian Broadcasting Corporation zehn lateinamerikanischen Ländern an, die Guaido unterstützen. Die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland erklärte:

Die Kanadier stehen zu den Menschen in Venezuela und ihrem Wunsch, die verfassungsmäßige Demokratie und die Menschenrechte in Venezuela wiederherzustellen.

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