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Integrity Initiative in Norwegen: Öffentlichkeit zu "weich" gegenüber Russland

Integrity Initiative in Norwegen: Öffentlichkeit zu "weich" gegenüber Russland
Norwegische Fans schwenken Flaggen im Ziel der 16. Etappe des Radrennens Tour de France. 19. Juli 2011.
Der Kreuzzug der Integrity Initiative zur Schaffung einer antirussischen Stimmung in Europa und den USA ist auf ein Problem gestoßen: Nach Angaben der Organisation sind die Norweger zu skeptisch gegenüber der US-Politik und nicht ausreichend gegen Russland eingestellt.

Eine Reihe von Leaks hat offenbart, dass die schottische "Integrity Initiative" von der britischen Regierung 2,5 Millionen Pfund erhielt, um einen  - nach außen hin scheinbar organischen - antirussischen Konsens in der westlichen Welt herzustellen.

Um diese Aufgabe zu erfüllen, hat die Organisation "Cluster" von Personen aus den Bereichen Unterhaltung, Politik, Medien und Wissenschaft angeworben, um die gewünschten Sichtweisen zu propagieren.

Zu skeptisch gegenüber USA, nicht skeptisch genug gegenüber Russland

Leider stößt diese elegante Strategie auf unerwartete Hindernisse. Laut einem durchgesickerten internen Bericht, der die Aktivitäten des Unternehmens in Norwegen beschreibt, ist die norwegische Öffentlichkeit gegenüber Russland noch immer zu "weich" - was offensichtlich inakzeptabel ist.

Integrity Initiative in Norwegen: Öffentlichkeit zu "weich" gegenüber Russland

Der Bericht, der in der vierten Tranche von Leaks aus der Integrity Initiative aufgelistet wurde, umreißt eine Konferenz im August 2016, die von der Gruppe in Oslo organisiert wurde und beklagt, dass die Norweger "im Allgemeinen geneigt sind, Russland als nahen Nachbarn im Norden (wo es eine Tradition der Freundschaft und einer guten Zusammenarbeit gibt) weich zu behandeln".

Hinzu kommt, dass einige Norweger den Vereinigten Staaten nicht blind vertrauen: "Obwohl die Öffentlichkeit gegenüber Putin und der Politik Moskaus sehr ablehnend sein mag, kann ihre Skepsis gegenüber der US-amerikanischen/westlichen Politik dazu führen, dass sie die Position Russlands manchmal weniger kritisch sieht", heißt es im Bericht. Für die Integrity Initiative wird dieses Problem noch verschärft durch die Tatsache, dass "norwegische Journalisten dazu neigen, russischen Informationen das gleiche Gewicht wie westlichen Informationen zuzubilligen und nicht ihre Richtigkeit zu testen".

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"Du wirst das als Wahrheit akzeptieren"

Glücklicherweise hat die Organisation "weiterführende Schritte" festgelegen können, die unternommen werden sollten, um die Norweger von ihrer gefährlichen Unbesonnenheit zu befreien.

Integrity Initiative in Norwegen: Öffentlichkeit zu "weich" gegenüber Russland

Die Integritätsinitiative sollte "einflussreiche Journalisten ansprechen, um diese Geschichte aufzuarbeiten und die Öffentlichkeit zu informieren", empfiehlt der Bericht. Der Bericht fordert die Integritätsinitiative auch auf, "eine Reihe von Artikeln" zu fördern, die mit ihrer antirussischen Agenda übereinstimmen.

Die fragwürdige Taktik der Organisation hat Zweifel über ihre wahren Ziele genährt. "Sie erfüllen tatsächlich die Definition von Propaganda", sagte der investigative Journalist Ben Swann gegenüber RTs Watching the Hawks. Die fragwürdigen Netzwerke schaden dem Streben nach Wahrheit, fügte er hinzu. Swann charakterisierte die Taktiken der Integrity Initiative - sowohl in den USA als auch in Europa - so: "Wir werden eine Geschichte fabrizieren, wir werden sie dir in den Rachen schieben, und du wirst das als Wahrheit akzeptieren."

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