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Trump droht Türken wegen Kurden: "Werden Türkei wirtschaftlich zerstören"

Trump droht Türken wegen Kurden: "Werden Türkei wirtschaftlich zerstören"
US-Präsident Donald Trump und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan bei einem Treffen im NATO-Hauptquartier in Brüssel
Die Konsequenzen des von US-Präsident Trump angekündigten Rückzugs der US-Truppen aus Syrien sorgen für Diskussionen. Vor allem die Türkei und die syrischen Kurden stehen dabei im Fokus. Jetzt drohte Trump Ankara mit der "wirtschaftlichen Vernichtung".

Die Wortwahl ist für Donald Trump nicht ungewöhnlich, und doch gießt er mit seinen letzten Äußerungen neues Öl in ein bereits loderndes Feuer. Seit dem von Trump angekündigten Rückzug der offiziell 2000 Soldaten aus Syrien steht vor allem die Türkei im Verdacht, das entstehende Vakuum für sich nutzen zu wollen. Die USA verstehen sich als Verbündete der syrischen Kurden, und nach einem Rückzug könnte es die Türkei darauf anlegen, diese anzugreifen.

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Am Sonntag fand Trump dann auf dem Kurznachrichtendienst Twitter drastische Worte gegenüber dem NATO-Partner. Der US-Präsident drohte damit, "die Türkei wirtschaftlich zu zerstören, wenn sie Kurden treffen" – was die türkische Lira prompt erneut ins Wanken brachte.

Im gleichen Atemzug appellierte Trump an die syrischen Kurden der YPG, die Türkei nicht zu provozieren, und forderte die Einrichtung einer "Sicherheitszone" von 32 Kilometern. Zudem verkündete Trump, dass der "längst überfallige" Truppenabzug aus Syrien begonnen habe, dass man sich aber zurückziehe, während "das kleine verbliebene Territorium des IS-Kalifats hart und aus vielen Richtungen angegriffen" werde.

Zudem zeigte sich der US-Präsident davon überzeugt, dass Russland und der Iran "die größten Profiteure der US-Politik der Zerstörung des IS in Syrien" sind.

In einer ersten Reaktion kündigte Ankara am Montag an, den Kampf gegen die von den USA unterstützte Kurdenmiliz in Nordsyrien fortzusetzen. Der Sprecher von Präsident Recep Tayyip Erdoğan schrieb am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter, es gebe "keinen Unterschied" zwischen den kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) und der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). "Wir werden weiter gegen sie alle kämpfen", kündigte İbrahim Kalın an.

Trump hatte am 19. Dezember den Abzug der US-Soldaten aus Syrien angekündigt. Zunächst sollte dies innerhalb von 30 Tagen erfolgen. Jetzt ist von vier Monaten die Rede. Zuletzt reisten US-Außenminister Mike Pompeo und der Nationale Sicherheitsberater John Bolton in die Region, um sich mit Verbündeten auszutauschen.

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