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Einseitige Neuausrichtung: Trump-Regierung korrigiert Status der EU nach unten – ohne deren Wissen

Einseitige Neuausrichtung: Trump-Regierung korrigiert Status der EU nach unten – ohne deren Wissen
Symbolbild.
Welchen Wert hat die EU für die USA? Wie wird sie in den USA betrachtet und eingeschätzt? Unter Trump sollen diese Fragen neu gestellt worden sein. Das Ergebnis: Der diplomatische Status der EU-Vertretung in Washington wurde abgewertet.

Diplomatische Vertreter der Europäischen Union in den USA sollen fortan in ihrem Einfluss auf US-Politiker eingeschränkt werden. Dieser Schritt, der bereits im letzten Jahr beschlossen und am Dienstag von offizieller Seite aus bestätigt wurde, spiegelt die offenbar generell ablehnende Haltung der Trump-Regierung gegenüber der EU wider, die der US-Präsident selbst bereits zuvor als Feind bezeichnete. Besonders daran ist, dass weder die Washingtoner Vertretung noch Brüssel über die neuen Gegebenheiten informiert wurden.

Blick auf einen Prototyp der Mauer, die Donald Trump an der Grenze zu Mexiko errichten will, 7. Januar 2019.

In einem Interview mit der Deutschen Welle erklärte ein EU-Amtsträger, dass man bei der EU gar nicht genau wisse, wann die US-Seite die Änderungen vorgenommen hat, weil diese es – vergessen – habe, die EU darüber zu informieren. Eine Antwort von EU-Seite stehe ihm zufolge zwar noch aus, jedoch erklärte er: "Ich kann bestätigen, dass dies in Brüssel nicht gut aufgenommen wurde."

Aufgefallen ist der Vorgang offenbar, nachdem sich die EU-Vertretung darüber gewundert hatte, dass der EU-Botschafter nicht zur Beerdigungszeremonie des Ex-Präsidenten George Bush Senior eingeladen wurde, und auf Anfrage dann erfuhr, dass der diplomatische Status nicht mehr derselbe sei wie zuvor. Der Botschafter war dennoch dort, wurde jedoch nicht in der üblichen chronologischen Reihenfolge nach Dienstzeit genannt, sondern zuletzt.

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