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"Partei des Krieges": Putin schließt mit dieser ukrainischen Führung Frieden aus

"Partei des Krieges": Putin schließt mit dieser ukrainischen Führung Frieden aus
Der russische Präsident Wladimir Putin beim G20-Gipfel in Buenos Aires in Argentinien.
Die jetzige ukrainische Führung sei eine "Partei des Krieges", sagte der russische Präsident Wladimir Putin zu Journalisten nach dem G20-Gipfel in Buenos Aires. An einer friedlichen Lösung sei sie nicht interessiert. Sie sehne sich aus zwei Gründen nach Krieg.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat gesagt, dass die ukrainische Führung nicht an einer friedlichen Lösung des Konfliktes interessiert ist.

Nach der Ausrufung des Kriegsrechts patrouillieren Soldaten der Nationalgarde in den Straßen von Kiew und anderen Städten der Ukraine.

"Wenn ich mir diesen jüngsten Vorfall im Schwarzen Meer ansehe, alles, was im Donbass passiert - dann deutet alles darauf hin, dass die derzeitige ukrainische Führung überhaupt nicht daran interessiert ist, diese Situation zu lösen, vor allem nicht auf friedliche Weise", sagte Putin gegenüber Reportern während einer Medienkonferenz nach dem G20-Gipfel in Buenos Aires.

Das ist eine Partei des Krieges, und solange sie an der Macht ist, werden Tragödien dieser Art und der Krieg andauern", sagte der russische Präsident in Argentinien.

Die Kiewer Führung sehne sich nach Krieg vor allem aus zwei Gründen - um Gewinne aus ihm herauszuholen und eine angebliche russische Aggression für alle ihre eigenen innerstaatlichen Misserfolge verantwortlich zu machen.

Wie man so schön sagt, für den einen ist es Krieg, für den anderen ist es Mutter [entspricht der deutschen Redewendung: Des einen Leid ist des anderen Freud.]. Das ist der Grund, warum die ukrainische Regierung nicht an einer friedlichen Lösung des Konflikts interessiert ist", sagte Putin.

"Wir machen uns Sorgen um die Ukraine, weil die Ukraine unser Nachbar ist", so der russische Präsident.

Die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine haben sich nach dem Vorfall vor der Straße von Kertsch verschärft. Am vergangenen Wochenende versuchten drei Schiffe der ukrainischen Marine, die Meerenge zu durchqueren, ohne die entsprechende Genehmigung Russlands einzuholen. Die drei ukrainischen Schiffe hatten sich am Sonntag unter Missachtung der Warnungen sowie Umkehraufforderungen der russischen Küstenwache in Russlands Gewässer begeben. Russland stoppte die Schiffe daraufhin unter Anwendung von Gewalt, beschlagnahmte sie und nahm die Besatzungsmitglieder fest.

Während Kiew den Vorfall als "Aggressionsakt" Moskaus bezeichnete, hält Russland den gesamten Vorfall vor der Straße von Kertsch für eine bewusste Provokation, die es Kiew ermöglichte, vor den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine ein sogenanntes "partielles" Kriegsrecht zu verhängen.

Mehr zum Thema - FSB: Provokation in Straße von Kertsch von ukrainischem Inlandsgeheimdienst SBU koordiniert

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