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"1 Million und den Kopf der Chefredakteurin" - Wikileaks geht gegen 'Guardian' vor

"1 Million und den Kopf der Chefredakteurin" - Wikileaks geht gegen 'Guardian' vor
Guardian-Ausgaben an einem Zeitungsstand in London (Symbolfoto)
Die Whistleblower-Webseite geht mit einer beeindruckenden Wette gegen einen Artikel des britischen Guardian vor. Darin wird von Treffen zwischen Julian Assange und Trumps ehemaligem Wahlkampfmanager Paul Manafort berichtet. Der Einsatz von Wikileaks ist hoch.
Unterstützer des ehemaligen ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa nehmen an einer Demonstration vor dem Präsidentenpalast Carondelet in Quito teil, um ihre Unterstützung für den Gründer von WikiLeaks zu zeigen.

Der Bericht von Guardian's Luke Harding, der kaum Fakten liefert und auf ungenannten "gut platzierten Quellen" basiert, behauptet, dass Manafort, der den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump leitete und sich derzeit wegen damit zusammenhängender Anschuldigungen im Gefängnis befindet, dreimal mit Wikileaks Mitbegründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London zusammenkam.

Der Artikel sagt, dass es unbekannt ist, was die beiden angeblich besprochen haben, deutet aber stark darauf hin, dass es mit Russlands angeblicher Einmischung in die Wahl zu tun hatte - nämlich mit dem Leak der E-Mails des Demokratischen Nationalkomitees (DNC). Diese Dokumente wurden von russischen Geheimdienstlern "gestohlen", behauptet der Guardian.

Als solche, schreibt Harding, könnten die Treffen für den FBI-Sonderberater Robert Müller von Interesse sein, der versucht hat, einen endgültigen Beweis für Trumps angebliche "Absprache" mit Russland zu finden.

Wikileaks bestreitet aber entschieden, dass die Treffen stattgefunden haben. Die Whistleblowing-Website verkündet, dass sie bereit ist, "eine Million Dollar und den Kopf ihrer Herausgeberin" darauf zu setzen.

Ende September 2018 ernannte Julian Assange die isländische Journalistin Kristinn Hrafnsson zu seiner Nachfolgerin. Sie war von 2010 bis 2016 bereits Sprecherin der Gruppe.

Mehrere Stunden nachdem WikiLeaks 1 Million US-Dollar gewettet hatte, dass die Geschichte ein Betrug war, änderte der Guardian die ursprüngliche Geschichte, indem er die Information den "Quellen" zuschrieb und die Aussagen abschwächte.

So wurde beispielsweise der Satz "Why Manafort sought out Assange in 2013 is unclear" in "Why Manafort might have sought out Assange in 2013 is unclear" geändert.

WikiLeaks nannte die Änderungen "Zurücktreten" bei einer "100% gefälschten" Geschichte und fragte provokativ, ob die Chefredakteurin der Zeitung, Katharine Viner, zurücktreten würde.

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