Verschwörungstheorien widerlegt: Hitler von Wissenschaftern für tot erklärt

Verschwörungstheorien widerlegt: Hitler von Wissenschaftern für tot erklärt
Der italienische Künstler Maurizio Cattelan posiert mit seiner Kreation "Him" im Hôtel de la Monnaie in Paris, Frankreich, 17. Oktober 2016.
Man wähnte ihn in Argentinien und in der Antarktis - nun wurde Hitler offiziell für tot erklärt. Theorien, wonach der Massenmörder den Zweiten Weltkrieg überlebt hätte, sind falsch. Den Todesbeweis lieferte ein Gebiss, welches in Moskau lagert.

In der deutschen Filmkomödie "Er ist wieder da", eine Literaturverfilmung des gleichnamigen Buches, wurde im Stil eines Dokumentarfilms inszeniert, was passieren könnte, wenn Adolf Hitler plötzlich in der Gegenwart wieder auftauchte. Über den Verbleib von Adolf Hitler nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gab es viele Theorien. 2011 erschien das Buch "Hitler überlebte in Argentinien" von Abel Basti und Jan van Helsing. Demnach soll Hitler nach Argentinien geflüchtet sein und dort auch einen Sohn gehabt haben.

Verschwörungstheorien wurden auch letztes Jahr wieder durch Geheimdokumente der CIA entfacht. Die Amerikaner machten ein Dokument publik, demzufolge ein US-Agent in Caracas 1955 davon ausging, dass Hitler nach Ende des Krieges in Kolumbien weilte. Beweise hierfür gab es jedoch keine. 

Teil eines Gebisses, welches von Adolf Hitler stammen soll, ausgestellt in Moskau, Russland, 28. April 2000.

Im Juli 2017 erhielten Wissenschaftler die Erlaubnis, den in Moskau aufbewahrten Gebissteil zu untersuchen. Französische Wissenschaftler belegten nun, dass Hitler den Krieg nicht überlebt hatte. Die in Moskau aufbewahrten Teile eines Gebisses und einer Schädeldecke wurden mit Röntgenbildern von Hitlers Kopf abgeglichen. Damit ließ sich zweifelsfrei feststellen, dass diese Adolf Hitler gehörten. 

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in der Fachzeitschrift European Journal of Internal Medicine veröffentlicht. Der an der Untersuchung beteiligte Rechtsmediziner Philippe Charlie sagte dazu:

Er ist nicht in einem U-Boot nach Argentinien geflohen, er ist nicht in einem versteckten Stützpunkt in der Antarktis oder auf der Schattenseite des Mondes. 

Am 30. April 1945 endete das Leben Hitlers mit einem Suizid im sogenannten "Führerbunker". Im Bezug auf die Todesursache Hitlers sagte Charlie: 

Wir wussten nicht, ob er eine Zyanidkapsel benutzte, um sich zu töten, oder ob es eine Kugel in den Kopf war.

Es wird davon ausgegangen, dass der Tod durch Zyanid und einen Kopfschuss herbeigeführt wurde. 

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