icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

OPCW-Vertreter: "Substanzen vom Typ Nowitschok wurden in den USA als chemische Waffen patentiert"

OPCW-Vertreter: "Substanzen vom Typ Nowitschok wurden in den USA als chemische Waffen patentiert"
Symbolbild
Nach Angaben des russischen Vertreters der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), Alexander Schulgin, ließen die USA Patente zu chemischen Kampfstoffen des Typs "Nowitschok" registrieren. Eines dieser Patente datiert auf den 1. Dezember 2015.

Im Bericht des technischen Sekretärs der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) gibt es keine Bestätigung eines angeblichen "russischen Fußabdrucks" im Fall Skripal, erläuterte der ständige Vertreter Russlands in diesem Gremium, Alexander Schulgin.

Zum Nervengas Nowitschok sagte Schulgin:

Die Behauptung, das technische Sekretariat habe bestätigt, dass diese Chemikalie auf einen russischen Ursprung hindeutet, ist eine eklatante Lüge.

"Der Bericht erwähnt nicht den Namen 'Nowitschok', es gibt einfach keine solche Stoffklasse im Chemiewaffenübereinkommen", fügte er hinzu.

Der russische Vertreter erinnerte daran, dass Nowitschok ein Name ist, der im Westen erfunden wurde, um eine Gruppe von chemischen Kampfstoffen zu bezeichnen, die in vielen Ländern, einschließlich des Vereinigten Königreichs, entwickelt wurden, während in Russland kein Programm unter diesem Namen existierte.

Das Patent vom 1. Dezember 2015

Schulgin stellte fest, dass Nowitschok-Nervengifte "in den USA als chemische Waffen hergestellt und patentiert wurden". Nach Angaben des ständigen Vertreters Russlands ist dies noch nicht lange her: Das Patent datiert auf den 1. Dezember 2015.

Zur Stützung seiner Ausführungen legte Schulgin der Sitzung des Exekutivrats der OPCW ein Dokument vor. Demnach wandte sich die Patentbehörde der USA am 1. Dezember 2015 an die entsprechende Behörde in Russland, um die Patentierbarkeit einer Erfindung durch den US-Wissenschaftler T. Rubin zu überprüfen.

Sicherheitspersonal bei einer CBRN-Übung (Symbolbild aus Kanada).

Die Erfindung betrifft ein Spezialgeschoss mit einem Behälter, der mit verschiedenen Arten von Giftstoffen gefüllt werden sollte, ein Munitionstyp, der dem Chemiewaffenübereinkommen unterliegen würde, erklärte der OPCW-Vertreter weiter.

Einige der Wirkstoffe, mit denen dieses Projektil optional bestückt werden kann, sind: Tabun, Sarin, Soman, Cyclosarin, VG, VM, VR, VX und - Achtung - Nowitschok-Agenten", zitierte Schulgin aus dem US-amerikanischen Dokument.

Darüber hinaus erklärte der russische OPCW-Gesandte, dass auf dem elektronischen Suchdienst google.patents.com unter dem englischen Stichwort "Novichok" mehr als 140 US-Patente gelistet sind, die im Zusammenhang mit der Verwendung und dem Schutz gegen die Wirkung dieser Substanz stehen.

Diplomatischer Krieg gegen Russland

In seinen Aussagen bekräftigte Schulgin, dass Moskau "von der britischen Seite die Antworten auf die vielen konkreten Fragen Russlands zum Vorfall von Salisbury hören will".

Wir würden es auch begrüßen, wenn die G7-Vertreter uns erklären könnten, warum ihre Länder, basierend auf Fälschungen, einen diplomatischen Krieg mit Russland begonnen haben", sagte er abschließend.

Mehr zum ThemaSkripal-Vergiftung: OPCW-Labor kann Verwendung der Substanz BZ "weder dementieren noch bestätigen"

Trends: # Skripal-Affäre

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen