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Rückkehr der ukrainischen "Gasprinzessin": Timoschenko führt Umfragen an

Rückkehr der ukrainischen "Gasprinzessin": Timoschenko führt Umfragen an
Julia Timoschenko (M.) im Kiewer Parlament
Die ukrainische Politikerin Julia Timoschenko galt schon als abgeschrieben, nachdem sie 2010 die Wahl gegen Wiktor Janukowitsch verloren hatte und sogar wegen Machtmissbrauchs im Gefängnis gelandet war. Dennoch führt sie nun die Umfragen in ihrem Land an.

Die ehemalige zweifache Ministerpräsidentin der Ukraine, Julia Timoschenko, führt die aktuellen Umfragen des Instituts Rating an, wie das Neue Deutschlandberichtet. Demnach hat die 57-Jährige einen Vorsprung von 3,1 Prozent vor dem amtierenden Präsidenten Petro Poroschenko. Sollten die beiden in eine Stichwahl gehen, würde Timoschenko sogar mit 7 Prozent führen. 28 Prozent der Befragten würden im Falle einer Stichwahl zwischen Timoschenko und Poroschenko jedoch gar nicht zur Wahl gehen, 19 Prozent sind unentschlossen. Die nächsten Präsidentschaftswahlen in dem osteuropäischen Land sind für März 2019 angesetzt.

Die Beliebtheit Timoschenkos ist überraschend, schließlich galt die Politikerin schon als abgeschrieben, nachdem sie 2010 die Wahl gegen Wiktor Janukowitsch verloren hatte und wenig später sogar wegen des Vorwurfs des Machtmissbrauchs im Gefängnis gelandet war. Dabei ging es um angeblich für die Ukraine ungünstige Gas-Verträge mit Russland, die die "Gasprinzessin" in die Wege geleitet haben soll.

Nach dem Maidan-Putsch gegen Präsident Janukowitsch kam Timoschenko 2014 auf freien Fuß, konnte aber zunächst nicht wirksam ins politische Geschehen eingreifen. Ihre "Vaterlandspartei" ist nur mit einer kleinen Fraktion im Parlament vertreten. Im Moment erscheint es aber nicht als unrealistisch, dass sie die kommende Präsidentin der Ukraine werden könnte. Gegenüber Russland pflegt sie allerdings (zumindest öffentlich) eine sehr feindliche Rhetorik.

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