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Liveticker zum Ukraine-Krieg – Stadt Krasny Liman offensichtlich nun unter russischer Kontrolle

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker zum Ukraine-Krieg –  Stadt Krasny Liman offensichtlich nun unter russischer KontrolleQuelle: Sputnik © Ewgeni Bijatow
  • 26.05.2022 22:30 Uhr

    22:30 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:15 Uhr

    Lawrow warnt Westen vor Lieferung von Waffen an Kiew, die Russland treffen können

    Die Versorgung Kiews mit Waffen, die Russland treffen können, würde zu einer inakzeptablen Eskalation führen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow. Moskau habe die westlichen Länder bereits vor den Folgen gewarnt, so Lawrow weiter:

    "Der Westen hat dazu aufgerufen, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, und um den Krieg fortzusetzen, müssen sie die ukrainischen Nazis, das ukrainische Regime mit Waffen versorgen – auch mit Waffen, die Russland erreichen können. Das ist genau die Art von Waffen, die Selenskij öffentlich fordert. Und wir haben den Westen davor auf das Schärfste gewarnt."

    Der Minister äußerte die Hoffnung, dass die "vernünftigen Köpfe" im Westen, von denen "es noch einige gibt, dies verstehen".

  • 22:00 Uhr

    Putin besucht verwundete Soldaten in Moskauer Militärkrankenhaus (Video)

    Der russische Präsident Wladimir Putin und Verteidigungsminister Sergei Schoigu besuchten am Mittwoch verwundete russische Soldaten, die an einer Militäroffensive in der Ukraine teilgenommen hatten, im Zentralen Militärkrankenhaus in Moskau. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie Putin mit den im Krankenhaus behandelten Patienten spricht, sich nach ihren Familien und Zukunftsplänen erkundigt und ihnen eine schnelle Genesung wünscht.

    Der russische Präsident sprach auch mit den Ärzten und erkundigte sich, ob das Krankenhaus über alles Notwendige verfügt. "Alle Fragen werden von der Leitung umgehend gelöst. Es gibt hier keine Probleme. Wir haben die nötige Ausrüstung, Medikamente, Verbandsmaterial und moderne Geräte", sagten die Ärzte.

  • 21:30 Uhr

    Russischer Kriegsberichterstatter: Krasny Liman befreit

    Nach Angaben des russischen Kriegsberichterstatters Alexander Koz sei die Stadt Krasny Liman nun unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte. Koz schrieb auf seinem Telegram-Kanal:

    "Liman gehört uns. Das sind Videoaufnahmen von der Durchsuchung der Stadt. Die Eroberung der Stadt wird von den tapferen Teilnehmern des Sturms bestätigt."

  • 21:05 Uhr

    Arestowitsch: Liman nach unbestätigten Berichten verloren

    Der ukrainische Präsidentenberater Alexei Arestowitsch hat erklärt, dass die Stadt Kransy Liman offensichtlich unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte gekommen sei. Wörtlich hieß es:

    "Unbestätigten Berichten zufolge haben wir nördlich davon die Stadt Liman verloren."

    In diesem Zusammenhang gab der Politiker zu, dass die Eroberung der Stadt die Fähigkeiten der russischen Kommandeure beweise:

    "Dies zeigt im Prinzip das höhere Niveau der operativen Führung und der taktischen Fähigkeiten der russischen Armee."

  • 20:50 Uhr

    Ex-Polizeichef von Cherson im Interview: BBC zahlte 10.000 US-Dollar für antirussische Aussagen

    Russische Medien veröffentlichten Aussagen des ehemaligen Polizeichefs von Cherson, Walentin Gladkij, der in einem Interview zugegeben hatte, Bestechungsgelder in Höhe von 10.000 Dollar vom britischen Fernsehsender BBC erhalten zu haben. Cherson ist derzeit die einzige ukrainische Gebietshauptstadt, die sich unter russischer Kontrolle befindet. 

    Im Gespräch mit dem Korrespondenten der russischen Zeitung Izwestija, Leonid Kirtar, gab Gladkij zu, in März für BBC-Journalisten gewünschte Aussagen über antirussische Proteste in Cherson gemacht zu haben. 

    "Die BBC-Journalisten erklärten mir, ich solle in dem Interview behaupten, dass die gesamte Bevölkerung von Cherson dem russischen Militär gegenüber negativ eingestellt sei. Sie boten an, auf Bargeldbasis zu kooperieren, und wir einigten uns auf 5.000 $. Danach habe ich das Interview gegeben. "

    Gladkij wurden ihm zufolge zusätzliche 5.000 US-Dollar für die Organisation einer antirussischen Kundgebung in Cherson angeboten. Dies sei leicht verdientes Geld gewesen, sagte er. Der Ex-Polizist vermutete, dass hinter der Bestechungsaktion Geheimdienste der "Angelsachsen" standen, die Interesse an einer Destabilisierung der Region hätten.

    Gladkij wies auch darauf hin, dass er die Aktion damals für sich persönlich und die Ukraine für richtig hielt. 

    Die Angaben des Ex-Polizeichefs lassen sich durch andere Quellen nicht überprüfen. Izwestija zeigte jedoch kurze Videoausschnitte aus dem BBC-Interview mit Gladkij. In ukrainischen Medien finden sich Hinweise, dass die Person namens Walentin Gladkij tatsächlich das Amt des Polizeichefs von Cherson innehatte. Gladkij teilte gegenüber einem lokalen Nachrichtenportal im März 2016 mit, dass die Chersoner Polizei 4.000 Aktivisten des Antimaidans verhört habe. 

    Mehr zum Thema - Putin erleichtert Einwohnern von Cherson und Saporoschje Erwerb der russischen Staatsbürgerschaft

  • 20:30 Uhr

    Foreign Policy: Westen übergibt zerlegte Su-25-Flugzeuge an die Ukraine

    Eine Gruppe westlicher Militärexperten soll sowjetische Su-25-Kampfflugzeuge und Mi-17-Hubschrauber zerlegt haben, um sie an die ukrainischen Truppen weiterzugeben. Dies berichtet das Magazin Foreign Policy. Die Nachrichtenagentur präzisierte jedoch nicht, um welche Länder es sich handelt. In dem Artikel heißt es:

    "Eine Gruppe von Experten, die auf dem Gebiet in Osteuropa tätig sind, half auf Anweisung des Europäischen Kommandos der US-Streitkräfte bei der Demontage sowjetischer Su-25-Flugzeuge Frogfoot und Mi-17-Hubschrauber, damit diese in die Ukraine geschickt werden konnten."

  • 20:00 Uhr

    Belgoroder Behörden verhängen Einreiseverbot in Grenzdorf Schurawljowka

    Nach erneutem Beschuss des russischen Grenzdorfes Schurawljowka durch die Ukraine und Warnungen vor Gefahren für die Anwohner verhängen die Behörden im Gebiet Belgorod ein Einreiseverbot in das Dorf, so der Gouverneur des Gebiets Wjatscheslaw Gladkow.

    "Heute wurde eine weitere Frau verletzt. Wir streiten uns jeden Tag, wir haben eine Straßensperre aufgestellt, wir lassen niemanden rein und sagen, dass man sein Leben riskiert. Wie können die Bewohner sonst sicher sein? Meine Forderung ist ein vollständiges Verbot der Einreise in dieses Territorium. Die Bedrohung für das Leben ist offensichtlich."

    Gladkow fügte hinzu, dass sich die Frau, die bei dem Beschuss des Dorfes am Donnerstag verletzt wurde, in sehr kritischem Zustand befinde.

  • 19:30 Uhr

    Putin: Russland trägt zur Überwindung der Lebensmittelkrise bei, sofern Sanktionen aufgehoben werden

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat im Gespräch mit dem italienischen Premierminister Mario Draghi angekündigt, dass Russland bereit sei, zur Überwindung der Nahrungsmittelkrise beizutragen, wenn im Gegenzug die Sanktionen aufgehoben werden.

    Zudem teilte Putin dem italienischen Premierminister in dem Telefongespräch mit, dass sich Russland darum bemühe, in den befreiten Städten des Donbass ein friedliches Leben wiederherzustellen.

    Auch das Thema der Gaslieferungen wurde besprochen. Der russische Staatschef betonte, dass Russland die Gaslieferungen an Italien auch weiterhin ohne Unterbrechungen gewährleiste.

  • 19:00 Uhr

    Habeck: Öl-Embargo auch trotz ungarischem Veto möglich

    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) ist eigenen Angaben zufolge weiterhin optimistisch, dass sich die einzelnen EU-Staaten trotz des Widerstands Ungarns auf ein Öl-Embargo gegen Russland einigen werden. Zugleich machte der Grünen-Politiker in Berlin allerdings deutlich, dass er den für die Verhandlungen verbleibenden Zeitraum für begrenzt hält. "Ich nehme an, das ist der Korridor, wo entweder eine Einigung zu erzielen ist oder man sich andere Instrumente überlegen muss", erklärte Habeck anlässlich des Treffens der Minister für Klima, Energie und Umwelt der sieben großen Industriestaaten (G7). 

    Dennoch äußerte Habeck Verständnis für Vorbehalte gegen das geplante Öl-Embargo. "Die Staaten haben unterschiedliche Versorgungssituationen, das ist hinzunehmen." Auch er habe immer wieder darauf hingewiesen, dass vor solch einschneidenden Entscheidungen Vorbereitungen zu treffen seien. Es sei "aber natürlich auch wichtig, dass Europa geschlossen bleibt und zusammen bleibt", so der Wirtschaftsminister weiter. Daher müssten alle Staaten Anstrengungen unternehmen, um ihre Öl-Abhängigkeit zu reduzieren. "Das gilt auch für Ungarn."

    Das von der EU geplante Öl-Embargo gegen Russland wird derzeit noch durch das Vetorecht Ungarns verhindert. Selbst Ausnahmeregelungen konnten die ungarische Regierung bislang nicht dazu bewegen, ihre ablehnende Haltung aufzugeben. 

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