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Israelische Staatsgelder für antimuslimische Gruppe in den USA

Israelische Staatsgelder für antimuslimische Gruppe in den USA
Während der Veranstaltung "Shabbat in the Park With Rashida" mit der BDS-Profigruppe (Boykott, Desinvestition und Sanktionen) halten die Menschen Schilder zur Unterstützung des demokratischen US-Repräsentanten für Michigans 13. 16. August 2019
Für "strategische Angelegenheiten" erhielt eine christlich-zionistische Organisation in den USA von Israel 40.000 US-Dollar. Die Organisation steht wegen des Vorwurfs, Hass gegen Muslime zu verbreiten, unter Beobachtung.

Die Gelder in Höhe von 40.000 US-Dollar wurden vom israelischen Ministerium für strategische Angelegenheiten zur Verfügung gestellt und sind Teil einer Anti-BDS-Kampagne. Öffentlich gemacht hat die Spende die Zeitung The Forward. BDS (Boycott, Divestment and Sanctions) steht für alle politischen Unternehmungen, die versuchen, Israel durch Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen zu schädigen.

Die Flaggen der Emirate, Israels und der USA sind an einem Flugzeug der israelischen El Al befestigt, das mit dem Wort

Der Geldempfänger im US-amerikanischen Tennessee ist die christlich-zionistische Gruppe Proclaiming Justice for the Nations (PJTN) und steht auf der Beobachtungsliste der Rechtsanwaltsorganisation SPLT (Southern Poverty Law Center). Die gemeinnützige Organisation hat eine Liste antimuslimischer Hassgruppen zusammengestellt. Seit dem Anschlag vom 11. September 2001 in New York sei die Zahl der Gruppen, die Hass auf Muslime verbreiteten, stark gestiegen. 

Die Anwälte kommen zu dem Ergebnis, dass PJTN zu denjenigen Gruppierungen zählt, die "häufig mit Verschwörungstheorien" agieren, welche "eine Infiltration der Regierung durch islamistische Extremisten beinhalten; [sie] warnen davor, dass das US-Rechtssystem durch die Scharia untergraben wird, und stellen Muslime im Allgemeinen als potenzielle terroristische Bedrohung dar".

Die Gruppe setzt sich zum Beispiel dafür ein, dass es keinen Islamunterricht an Schulen gibt. Kinder würden, so ihre Begründung, durch den Islam indoktriniert. Die PJTN dementiert, irgendwelche Gelder erhalten zu haben. Laut der Gründerin der Gruppe, Laurie Cardoza-Moore, sind 30 Prozent der US-amerikanischen Muslime Terroristen. Der ehemalige US-Präsident Barack Obama habe – nachdem er angekündigt hatte, die Gründung eines palästinensischen Staates zu unterstützen – im wahrsten Sinne des Wortes Tornados herbeigeführt.

Gegen die BDS-Bewegung initiierte die israelische Regierung 2017 eine finanzielle Förderung von 72 Millionen US-Dollar. Die Gelder fließen in Lobbyarbeit, Kampagnen und zur Finanzierung von Solidaritätsbesuchen nach Israel, mehr Präsenz in den sozialen Medien und den Austausch mit weltweiten Pro-Israel-Organisationen. 

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