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US-Politiker drohen Rügener Hafen wegen Nord Stream 2 mit "finanzieller Zerstörung"

US-Politiker drohen Rügener Hafen wegen Nord Stream 2 mit "finanzieller Zerstörung"
Der Hafen von Sassnitz
Der Streit um die Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 tobt schon seit langer Zeit. Immer mehr Unternehmen und andere Organisationen geraten aufgrund des russisch-europäischen Kooperationsprojekts ins Visier der globalen US-Supermacht.

Drei US-Senatoren haben dem Fährhafen Sassnitz in Mecklenburg-Vorpommern in einem Brief mit schweren Sanktionen wegen seiner Rolle beim Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2 gedroht. Unter Verweis auf Hilfe bei der Verlegung von Rohren und der Beherbergung russischer Schiffe schrieben die republikanischen Senatoren Ted Cruz, Tom Cotton und Ron Johnson – die innerhalb ihrer Partei als Scharfmacher gelten – von schwerwiegenden Maßnahmen, die den Hafen von den USA "kommerziell und finanziell abschneiden" würden. Sassnitz und der mit ihm verbundene Hafen Mukran müssten ihre Hilfe für das von der US-Regierung abgelehnte Projekt einstellen. Der Brief ist auf Mittwoch datiert. Zuvor hatte die Welt darüber berichtet.

Als rechtliche Grundlage zitierten die Volksvertreter bereits bestehende US-Sanktionsgesetze zu Nord Stream 2. Diese ermöglichten, dass beteiligte Personen und Firmen bestraft würden.

Den Vorstandsmitgliedern, leitenden Angestellten und Aktionären der Fährhafen Sassnitz GmbH wird die Einreise in die Vereinigten Staaten untersagt, und jegliches Eigentum oder Interesse an Eigentum, das sie in unserem Zuständigkeitsbereich haben, wird eingefroren", heißt es in dem Brief.

US-amerikanischen Staatsbürgern und Firmen würde zudem verboten, mit dem Hafen zusammenzuarbeiten:

Wenn Sie weiterhin Waren, Dienstleistungen und Unterstützung für das Nord-Stream 2-Projekt bereitstellen (...), würden Sie die zukünftige finanzielle Rentabilität Ihres Unternehmens zerstören.

Auch der Bürgermeister von Sassnitz geriet ins Visier der globalen Supermacht USA, wie er im RT-Interview erklärte. Er äußerte sein Unverständnis für das Vorgehen der USA. Der Lokalpolitiker betonte, dass Europa souverän sei und keine äußere Einmischung dulden sollte.

(dpa/rt)

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