International

Corona-Pandemie: Weltgesundheitsorganisation warnt jetzt vor Ansteckungen zu Hause

In vielen Ländern werden die Menschen in der Corona-Krise dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben, um sich nicht anzustecken. Nun warnt die WHO allerdings vor einer Ansteckung ebendort, in den eigenen vier Wänden – und sorgt damit in sozialen Medien für Spott.
Corona-Pandemie: Weltgesundheitsorganisation warnt jetzt vor Ansteckungen zu HauseQuelle: AFP © / Tobias Schwarz

Vor dem Hintergrund der in vielen Ländern erlassenen strikten Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus warnt die Weltgesundheitsorganisation WHO nun vor einer möglichen Ansteckung in den eigenen vier Wänden. Michael Ryan, der WHO-Nothilfekoordinator, sagte am Montag in Genf:

In den meisten Teilen der Welt finden wegen der Ausgangsbeschränkungen die meisten Ansteckungen jetzt im Wohnumfeld statt, in der Familie … In gewissem Sinne ist die Übertragung von der Straße in die Familien geschoben worden.

Deshalb sollten alle zu Hause ihre Gesundheit genau überwachen. Verdachtsfälle müssten schnell erkannt und von den anderen Familienmitgliedern getrennt werden. Bestätigte Fälle müssten isoliert werden und Familienmitglieder, die sich angesteckt haben könnten, unter Quarantäne bleiben.

Nur wenn all dies gewährleistet sei, könne man über eine Lockerung der strikten Ausgangsbeschränkungen nachdenken, so Ryan. Jedes Land müsse für sich einen gangbaren Weg für derartige Maßnahmen finden.

Die WHO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, die sich überwiegend aus Spenden aus dem Privatsektor und von Stiftungen finanziert. Nach der Ausrufung der höchsten Alarmstufe für die sogenannte Schweinegrippe H1N1 im Juni 2009 und einer von ihr abgegebenen zweifelhaften Impfempfehlung geriet die WHO massiv in die Kritik. 

Die neue Warnung der Weltgesundheitsorganisation vor einer möglichen Ansteckung zu Hause sorgte angesichts der gleichzeitig empfohlenen Ausgangsbeschränkungen für Spott. Nein, das sei keine Meldung des Postillons, schrieb etwa am Montagabend eine Twitternutzerin.

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