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Baden-Württemberg: Erste Infektion mit Corona-Virus bestätigt

Baden-Württemberg: Erste Infektion mit Corona-Virus bestätigt
Während eines Presserundgangs am 30. Januar 2020 in einem Labor des Landesgesundheitsamtes in Stuttgart in Baden-Württemberg wird gezeigt, wie ein Test auf das neuartige Corona-Virus durchgeführt wird.
In Baden-Württemberg ist erstmals ein Patient nachweislich am neuartigen Corona-Virus erkrankt. Es handele sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen, teilte das Gesundheitsministerium in Stuttgart am Dienstagabend mit.

Der Mann soll sich während einer Italienreise in Mailand angesteckt haben. Der Patient sei nach seiner Rückkehr an grippeähnlichen Symptomen erkrankt und habe Kontakt mit dem örtlichen Gesundheitsamt aufgenommen. Er solle noch am Dienstagabend in eine Klinik gebracht und dort isoliert untergebracht und behandelt werden.

Russland verhängt wegen Coronavirus Einreiseverbot für chinesische Staatsangehörige (Symbolbild)

Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) breche seinen Urlaub ab und werde am Mittwoch gemeinsam mit Experten über den Fall informieren. Er mahnte zur Besonnenheit:

Baden-Württemberg hat sich schon früh auf diesen Fall eingestellt. Alle beteiligten Stellen arbeiten eng und intensiv zusammen", so der Minister.

Es werde nun ermittelt, wer mit dem Patienten Kontakt hatte. Enge Kontaktpersonen würden zu Hause isoliert und täglich nach ihrem Gesundheitszustand befragt, teilte das Ministerium weiter mit.

Regelmäßig Hände waschen, beim Husten und Niesen Abstand von anderen halten

Der Minister appellierte an Reiserückkehrer, den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu folgen: Wer aus Gebieten zurückkehre, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, und innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickle, solle unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Menschen halten, regelmäßig und gründlich Hände mit Wasser und Seife waschen und nach telefonischer Anmeldung unter Hinweis auf die Reiseregion einen Arzt aufsuchen.

Ein ukrainischer Polizist bewacht das Gelände, auf dem die Evakuierten untergebracht wurden. (Poltawa, 21. Februar 2020)

Grenzüberschreitende Reisesperren sind nach Ansicht mehrerer europäischer Staaten auch angesichts des Corona-Virus-Ausbruchs in Italien keine angemessene Antwort. Das sagte der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn am Dienstag in Rom nach einem Krisentreffen.

Wir sind gemeinsam der Meinung, dass zu diesem Zeitpunkt, jetzt, Reisebeschränkungen oder gar das Schließen von Grenzen keine angemessene, verhältnismäßige Maßnahme wäre", erläuterte der CDU-Politiker.

Die Gesundheitsminister aus Italien, Deutschland, Österreich, Slowenien, Frankreich, Kroatien und der Schweiz hatten gemeinsam in Rom über die Lage beraten.

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(dpa/rt)

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