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Juwelenraub Dresden: Brillanten aus Grünem Gewölbe angeblich im Darknet aufgetaucht

Juwelenraub Dresden: Brillanten aus Grünem Gewölbe angeblich im Darknet aufgetaucht
Eines der entwendeten Schmuckstücke: Der Bruststern des Polnischen Weißen Adler-Ordens.
Über einen Darknet-Chat sollen Unbekannte zwei Schmuckstücke aus dem spektakulären Juwelenraub in Dresden angeboten haben – ausgerechnet an die Firma, die mit der Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen im Grünen Gewölbe beauftragt sein soll.

Rund sieben Wochen nach dem Juwelenraub im Grünen Gewölbe sollen zwei Brilliant-Garnituren im sogenannten Darknet wieder aufgetaucht sein. Die Schmuckstücke sollen der israelischen Sicherheitsfirma CGI zum Rückkauf angeboten worden sein. Unbekannte verlangten in E-Mails neun Millionen Euro für den Bruststern des Polnischen Weißen Adler-Ordens und den "Sächsischen Weißen". Das bestätigte der CGI- Geschäftsführer Zvika Nave am Freitag gegenüber der BILD-Zeitung, die als Erste darüber berichtete.

Forensiker der Polizei bei der Arbeit vor dem Residenzschloss in Dresden.

Die Firma ist nach eigenen Angaben mit der Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen im Grünen Gewölbe beauftragt sowie mit der Untersuchung des Einbruchs. Die Zahlung sollte demnach in der Internetwährung Bitcoin erfolgen. "Alle Informationen wurden in Echtzeit an die Dresdner Staatsanwaltschaft übergeben", so Nave. Die E-Mail-Absender schrieben, ihre Nachricht sei nicht nachzuverfolgen, sie verwendeten verschiedene Verschlüsselungstechniken.

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zeigen sich überrascht von den Meldungen. Von dem angeblichen Sachverhalt habe man keine Kenntnis, erklärte SKD-Sprecher Stephan Adam am Freitag auf Anfrage. Zudem betonten die Kunstsammlungen, die Sicherheitsfirma CGI nicht mit Ermittlungen ‎beauftragt zu haben. "Die Firma hat zu uns auch keinen Kontakt aufgenommen."

Noch ist das historische Grüne Gewölbe für Besucher geschlossen. Wann es wieder öffnet, steht derzeit noch nicht fest, hieß es am Freitag.

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