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Alexander Gauland tritt nicht mehr als AfD-Parteichef an

Alexander Gauland tritt nicht mehr als AfD-Parteichef an
Alexander Gauland während einer Pressekonferenz nach der Landtagswahl in Thüringen, die am 28. Oktober 2019 in Berlin stattfand.
AfD-Chef Alexander Gauland wird sich nicht zur Wiederwahl stellen. Wer stattdessen beim kommenden Parteitag in Braunschweig das Rennen macht, ist völlig offen. Mit Dana Guth und Gottfried Curio haben sich zuletzt noch zwei unerwartete Kandidaten angemeldet.

Wenn die AfD an diesem Samstag auf dem Parteitag in Braunschweig einen neuen Bundesvorstand wählt, wird es spannend. Denn Alexander Gauland, der den "gärigen Haufen" AfD seit Jahren erfolgreich zusammenhält, will sich aus der Parteispitze zurückziehen, wie die BILD und die Frankfurter Allgemeine Zeitung erfahren haben wollen. Die Entscheidung zum Rückzug soll am Dienstagabend gefallen sein.

Taucht am Horizont schon die Koalition mit der CDU auf?

Fraktionschef der AfD im Bundestag soll Gauland laut den Medienberichten aber weiterhin bleiben. Für ihn könnte Tino Chrupalla in die erste Reihe rücken – das hoffen zumindest einige in der AfD, nicht zuletzt Gauland selbst. Auch der Co-Vorsitzende Jörg Meuthen, dessen Wiederwahl als wahrscheinlich gilt, wäre mit dieser Lösung nicht unglücklich.

Programmatische Entscheidungen stehen auf dem zweitägigen Bundesparteitag in Braunschweig nicht an. Doch auch daran, wen die Delegierten diesmal in den Vorstand und ins Bundesschiedsgericht wählen, wird sich ablesen lassen, welchen Kurs die Partei in Zukunft einschlagen wird.

Das Feld der Bewerber um die zwei Spitzenposten ist in den vergangenen Tagen noch einmal unübersichtlicher geworden. Vor allem der Berliner Bundestagsabgeordnete Gottfried Curio hat die Planungen für den AfD-Bundesparteitag mit seiner Last-Minute-Kandidatur noch einmal kräftig durcheinandergewirbelt.

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(rt deutsch/dpa)

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