icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Seehofer verärgert über Kritik an seiner Gamer-Äußerung

Seehofer verärgert über Kritik an seiner Gamer-Äußerung
Bundesinnenminister Horst Seehofer bei einer Pressekonferenz, Berlin, Deutschland, 17, Oktober 2019.
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich verärgert gezeigt über die Kritik an seiner Äußerung nach dem tödlichen Anschlag von Halle, dass die Szene der Internet-Spieler stärker in den Blick genommen werden müsse. Der Attentäter von Halle war ein Gamer.

Der rechtsextremistische Attentäter von Halle war ein Gamer und hatte vor der Tat einen Ablaufplan veröffentlicht, der wie ein verschriftlichtes Computerspiel wirkt. Der Bundesinnenminister Horst Seehofer hatte am Wochenende zunächst erklärt:

Viele von den Tätern oder den potenziellen Tätern kommen aus der Gamer-Szene.

Manche nähmen sich Simulationen geradezu zum Vorbild:

Und deshalb müssen wir die Gamer-Szene stärker in den Blick nehmen.

Später warnte er gezielter davor, dass Rechtsextremisten Gaming-Plattformen für ihre Zwecke nutzen.

(Symbolbild). Wie groß ist der Einfluss der rechten Szene in der Gamer-Community?

Seehofer hatte damit breite Kritik geerntet, vor allem von der Opposition, aber auch aus den Reihen seiner CSU und der Bundesregierung: 

Dieses gewollte Missverstehen ist mittlerweile eine beliebte politische Vorgehensweise geworden. Wir bekämpfen Verbrecher und Rechtsextremisten und nicht die Bürger und nicht die Gamer.

Für ihn sei sein Besuch in Halle, wo sich der Anschlag zunächst gegen die Synagoge hatte richten sollen, eine harte Erfahrung gewesen, berichtete Seehofer. Ein junger Mann habe "Ihr könnt uns nicht beschützen" gerufen:

Das war für mich wie ein Stich ins Herz.

Seehofer sagte weiter, dass er CSU-Veranstaltungen wie dem jüngsten Parteitag bewusst fernbleibe:

Ich will nicht rumwuseln in Bayern und zeigen: Mich gibt’s auch noch. Ich mische mich mit keinem einzigen Satz in die Alltagsgeschäfte der CSU oder der Bayerischen Staatsregierung ein.

(rt deutsch/dpa) 

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen