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Angst vor "Klimaaktivisten": Bundeswehrsoldaten sollen SUV verstecken

Angst vor "Klimaaktivisten": Bundeswehrsoldaten sollen SUV verstecken
Kein SUV, dafür ein richtiger Geländewagen: Bundeswehrsoldaten bei einer Aktion zur Bekämpfung des Borkenkäfers in Sachsen im August 2019
Die Bundeswehr wies ihre Soldaten an, dienstliche SUV versteckt abzustellen und für notwendige Fahrten andere Fahrzeuge zu benutzen. Hintergrund war die Furcht vor möglichen Übergriffen im Umfeld des "Klimastreiks" vor zwei Wochen. Nun wurde die Truppe zu einer Zielscheibe von Spott.

Die Bundeswehr hat ihre Soldaten und Beschäftigten dazu aufgefordert, ihre SUV verborgen zu halten und nur für zwingend notwendige Fahrten zu nutzen. Das berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe. Vor dem Hintergrund des sogenannten "Klimastreiks" am Freitag vor zwei Wochen habe die Truppe einen internen Sicherheitshinweis erlassen, in dem gewarnt wurde, SUV und deren Fahrer könnten zum Ziel gewaltbereiter Gruppierungen und Individuen werden. 

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Diese könnten die Demonstrationen für ihre Zwecke nutzen, hieß es in dem Hinweis. Deshalb seien dienstliche SUV an diesem Tag "sichtgeschützt innerhalb der Liegenschaft abzustellen"; für zwingend notwendige Fahrten sollten Ersatzfahrzeuge eingesetzt und Innenstädte gemieden werden. Bisher seien im Umfeld der Proteste keine relevanten Sicherheitsvorfälle mit Fahrzeugen der Bundeswehr bekanntgeworden, erklärte die Truppe selbst.

Das Bekanntwerden des internen Sicherheitshinweises sorgte für erheblichen Spott in den sozialen Netzwerken. Der Journalist Jan Fleischhauer, der vor kurzem vom Spiegel zum Focus wechselte, spekulierte etwa auf Twitter darüber, was passiert, wenn "Fridays for Future" auf den noch deutlich höheren Kraftstoffverbrauch von Panzern aufmerksam werden.

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