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Bundeswehr: Mach, was wirklich zählt – aber ohne neue Stiefel

Bundeswehr: Mach, was wirklich zählt – aber ohne neue Stiefel
Bundeswehrsoldaten müssen auf neue Stiefel noch warten – Oh, Sohle Mio!
Die geplante Ausstattung der Bundeswehr mit neuen Kampfstiefeln verschiebt sich wegen Lieferschwierigkeiten bis ins Jahr 2022. Das Verteidigungsministeriums trat am Mittwoch einem Bericht entgegen, wonach Soldaten deswegen ohne die nötige Ausrüstung bleiben könnten.

Die Industrie kommt mit der Lieferung neuer Bundeswehrstiefel nicht hinterher. Das betrifft vor allem die Kampfschuhe der Soldaten, die im Büro arbeiten.

Stand heute ist, dass über 160.000 Soldaten dieses neue Paar Kampfstiefel haben und sie auch in das zweite Paar tauschen können", so ein Offizier.

Die Bundeswehr führt derzeit das neue "Kampfschuhsystem Streitkräfte" ein. Soldaten sollen neben zwei Paaren schwerer Stiefel noch ein leichteres Modell erhalten. Die Umstellung sollte bis 2020 abgeschlossen werden, dauere nun aber länger, wie der Tagesspiegel am Mittwoch berichtete. Laut dem Bericht der Tageszeitung lösen sich bei den alten Stiefeln Sohlen ab, Soldaten bekämen Blasen an den Fersen. Viele der Frauen und Männer kauften sich daher privat Schuhe, was von den Vorgesetzten zwar nicht genehmigt, aber geduldet werde.

Symbolbild - Bundeswehrsoldaten während eines Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der NATO-Speerspitze

"Die vollständige Umsetzung des neuen Kampfschuhsystems Streitkräfte wird nach derzeitiger Planung bis zum Ende des zweiten Quartals 2022 abgeschlossen sein", heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der FDP-Abgeordneten Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Ziel sei es, dass alle Soldaten in der Truppe bis zum kommenden Jahr drei Paare Schuhe erhalten, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums. Bis zum Jahr 2022 sollten dann auch Soldaten in den Stäben die Stiefel erhalten. Deren Arbeit spielt sich oftmals in Büros ab.

Wir reden da über 1,1 Millionen Paar Schuhe und dass die Industrie eben an ihrer Leistungsgrenze oder an ihrer Produktionsgrenze arbeitet", sagte der Sprecher. Deswegen sei priorisiert worden.

Der Wechsel von zwei Paaren "Ganzjahresschuh" auf zwei Paare "Kampfschuh, schwer" und dazu ein weiteres Paar "Kampfschuh, leicht" war seit 2016 geplant. Dem Schreiben an Strack-Zimmermann zufolge haben inzwischen zwar gut 160.000 der knapp 183.000 Soldaten ein erstes Paar des schweren, schwarzen Kampfschuhs. Den leichten Schuh – eine Art Sommerstiefel mit Stoffanteilen – haben demnach nur gut 31.000 Soldatinnen und Soldaten.

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(rt deutsch/dpa)

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