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Berlin lässt zehn neue Flüchtlingsunterkünfte bauen

Berlin lässt zehn neue Flüchtlingsunterkünfte bauen
Flüchtlingsunterkunft in Berlin, Deutschland, 9. Juni 2016
Jede der neuen Unterkünfte wird bis zu 320 Menschen Platz bieten. Die Bauanträge sind in Bearbeitung. Sonderregelungen für den Bau von Flüchtlingsunterkünften erlauben eine schnelle Umsetzung. Langfristig sollen dort Senioren und Studenten wohnen.

Derzeit zählt Berlin 90 Flüchtlingsunterkünfte. In diesen sind rund 22.000 Flüchtlinge untergebracht. 

In den Berliner Bezirken Spandau und Pankow wird Platz für jeweils 300 Flüchtlinge geschaffen, in Treptow-Köpenick für 270 Flüchtlinge und in Friedrichshain-Kreuzberg für 250 Flüchtlinge. Die Gemeinschaftsunterkünfte sollen Einzelpersonen wie auch Familien Wohnraum bieten. Neben dem Wohnraum werden in den Gebäuden Freizeitmöglichkeiten und Kindergärten geschaffen. Hier sollen sich Flüchtlinge und Anwohner begegnen. Für den Bau von Flüchtlingsunterkünften gelten Sonderregelungen. Diese erlauben einen rascheren Baubeginn. Die Anträge werden in diesem Jahr eingereicht. Kamen 2018 7.260 Flüchtlinge nach Berlin, waren es in diesem Jahr bis September 4.200. 

Mehr als 250 Migranten wurden, wie hier in der Nähe von Libyen, Ende August 2019 im Mittelmeer gerettet.

Die in Fertigbauweise entstehenden Gebäude sollen 80 Jahre lang genutzt werden können. 

Sascha Langenbach, Sprecher des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), sagte über die neuen Unterkünfte: 

Es entstehen moderne, aber keine luxuriösen Gebäude. Und es wird kein reiner Apartmentbau, es sind Gemeinschaftsunterkünfte. 

Einen Termin für den Baubeginn gibt es bislang nicht. Bauträger ist die Berlinovo Grundstücksentwicklungs GmbH. Die Anwohner sollen durch Informationsveranstaltungen mit einbezogen werden. Eine Veranstaltung ist für den 7. November in Neukölln geplant. 

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