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Gewaltverbrechen in Nürnberg: Polizei korrigiert Täterbeschreibung

Gewaltverbrechen in Nürnberg: Polizei korrigiert Täterbeschreibung
Flyer mit Fahndungsaufruf, den die Polizei derzeit in St. Johannis verteilt
Nach den Gewaltverbrechen vom Donnerstagabend läuft die Fahndung der Polizei in Nürnberg mit Hochdruck. Heute verteilen die Beamten Flyer im betroffenen Stadtteil. Die darauf zu lesende Täterbeschreibung weicht von der am Freitag gegebenen ab.

Nach den brutalen Gewaltverbrechen vom Donnerstagabend in Nürnberg ist die Polizei weiter auf der Suche nach dem Täter. Derzeit sind die Polizisten im Stadtteil St. Johannis unterwegs und verteilen Flyer mit dem Fahndungsaufruf. Seit den frühen Morgenstunden läuft die Befragung von Anwohnern. Die Polizei ist nach eigenen Angaben mit starken Kräften vor Ort, um die Sicherheit der verängstigten Bevölkerung zu gewährleisten.

Am Fahndungsaufruf fällt auf, dass die Polizei die Beschreibung des Täters verändert hat. Der Täter wird jetzt als fünf Zentimeter kleiner beschrieben, seine Haare als dunkelblond bis bräunlich; der noch am vom Freitag erwähnte "helle Teint" des Täters ist aus der  Beschreibung verschwunden.

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Laut einer Pressemitteilung vom Samstagmittag konnte die Polizei mittlerweile mit allen Opfern reden. Die Änderungen in der Beschreibung dürfte auf die Angaben der beiden Frauen zurückzuführen sein, die am Freitag noch nicht ansprechbar gewesen sind.

Man könnte meinen, die Täterbeschreibung vom Freitag habe vor allem darauf abgezielt, Spekulationen über eine nichtdeutsche Herkunft des Täters zu entkräften. Mit ihrer nicht weiter begründeten Korrektur dürfte die Polizei das Gegenteil erreichen. 

Die Täterbeschreibung vom Freitag:

Bei den Angriffen wurden am Donnerstagabend in St. Johannis drei Frauen im Alter von 26, 34 und 56 Jahren schwer verletzt. Die Taten wurden etwa zwischen 19:20 Uhr und 22:40 Uhr verübt. Alle drei Frauen wurden nach einer notärztlichen Erstversorgung notoperiert, sie schweben mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr. Die Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet und ermittelt mit Hochdruck.

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