Große Koalition erreicht neues Umfragetief - CDU mit 27 Prozent auf tiefstem je gemessenen Wert

Große Koalition erreicht neues Umfragetief - CDU mit 27 Prozent auf tiefstem je gemessenen Wert
Abgestürzt in den Umfragen: Koalitionsspitzen bei einer Verhandlungsrunde zum Thema Maaßen am 23. September
Lange hat die Koalition um die Personalie Maaßen gestritten. Der Streit scheint beigelegt, hat aber Spuren hinterlassen. In einer aktuellen Umfrage verlieren Union und SPD deutlich und sind weit von einer Mehrheit entfernt. Die Opposition profitiert.

Der Koalitionsstreit um die Zukunft von Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen hat Spuren in den Umfragewerten von Union und SPD hinterlassen. In einer aktuellen INSA-Umfrage für die Bild verliert die Union im Vergleich zur Vorwoche 1,5 Prozentpunkte und erreicht mit 27 Prozent den niedrigsten jemals von INSA gemessenen Wert.

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Auch die Sozialdemokraten verlieren einen Punkt und liegen jetzt bei 16 Prozent. Zusammen liegen die Koalitionspartner SPD und Union nur noch bei 43 Prozent und sind damit weiter denn je von einer Mehrheit entfernt.

Die Oppositionsparteien dagegen profitieren vom Koalitionsstreit und können sich verbessern. Die AfD gewinnt einen halben Prozentpunkt auf 18 Prozent und festigt damit ihren zweiten Platz. Die Grünen gewinnen 1,5 Prozentpunkte und erreichen 14,5 Prozent. Die Linke verbessert sich um einen auf 11,5 Prozent, die FDP ebenfalls um einen auf zehn Prozent.

Einen Monat vor den Landtagswahlen in Bayern und Hessen können diese Umfragewerte als Warnschuss für Union und SPD gelten. Zur Beruhigung der Koalitionsarbeit dürften sie nicht beitragen.

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