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Regierungssprecher bestätigt vermeintlichen "Geheimbesuch" der Kanzlerin bei Nawalny

Regierungssprecher bestätigt vermeintlichen "Geheimbesuch" der Kanzlerin bei Nawalny
Am Sonntagabend wurde ein Bericht bekannt, dass Kanzlerin Merkel den russischen Oppositionellen Alexei Nawalny noch während seiner Behandlung in der Berliner Charité besucht haben soll. Wenige Stunden später folgte die Bestätigung ihres Sprechers Steffen Seibert.

Der Spiegel berichtete als Erster über den Besuch von Kanzlerin Merkel an Alexei Nawalnys Krankenbett. Es soll sich dabei um eine "streng geheime Aktion" gehandelt haben, um Russland zu zeigen, dass sie "nicht bereit ist, den Fall auf sich beruhen zu lassen", wie es weiter heißt. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel am 2. September 2020 in Berlin

Am Montagmorgen war es Nawalny selbst, der Merkels Besuch bestätigte. Allerdings sollte man das Treffen "nicht heimlich" nennen, schrieb er auf Twitter. "Es war eher ein privates Treffen und ein Gespräch mit der Familie", und er sei ihr für den Besuch "sehr dankbar". 

Bei der Bundespressekonferenz bestätigte dann Regierungssprecher Steffen Seibert auf Nachfrage von RT, dass Merkels Besuch vergangene Woche stattfand. Zum Inhalt der Gespräche wollte sich Seibert allerdings nicht äußern. 

Nawalny war am 20. August während eines Fluges von Tomsk nach Moskau zusammengebrochen. Die Bundesregierung sieht es nach Untersuchungen in einem Spezialllabor der Bundeswehr als "zweifelsfrei erwiesen" an, dass der 44-Jährige mit dem tödlichen Nervenkampfstoff Nowitschok vergiftet wurde. Inzwischen wurde er nach wochenlangem Koma aus der Berliner Charité entlassen und macht eine Reha. Das könnte mehrere Wochen oder Monate dauern, so lange möchte er in Deutschland bleiben.

Russland weist im Fall Nawalny alle Vorwürfe zurück und wirft Deutschland Behinderung der Aufklärung vor, da beide Rechtshilfeersuchen bisher noch nicht umgesetzt seien und eine Zusammenarbeit zwischen deutschen und russischen Ärzten nicht stattfinde.

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