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Mely Kiyak zu Moria-Brandstiftern: "Sie taten das einzig Richtige"

Mely Kiyak zu Moria-Brandstiftern: "Sie taten das einzig Richtige"
Bereits vor acht Jahren fiel sie mit einer Polemik gegen den SPD-Politiker Thilo Sarrazin auf: Jetzt griff die Autorin Kiyak erneut zu einer emotionsgeladenen Wortwahl, um sich für ihr Anliegen, Migranten aus Moria nach Deutschland zu holen, starkzumachen.

Die Schriftstellerin Mely Kiyak hat in einem Meinungsbeitrag die Brandstiftung seitens einiger Bewohner des Flüchtlingscamps Moria auf der griechischen Insel Lesbos als einen "mutigen Akt" und als das "einzig Richtige" bezeichnet. Die Migranten auf Moria hätten keine andere Wahl gehabt.

Die Journalistin Kiyak, die auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht, fordert, "objektive und neutrale Maßstäbe im Umgang mit Flüchtlingen", etwa "Menschlichkeit, Humanität und Gnade."

In ihrem Beitrag rechtfertigt Kiyak die Brandstiftung:

Nun geifern sie wieder, die Rechts­extremen, die Faschisten, die Nieder­trächtigen in Menschen­gestalt: Die Flüchtlinge hätten die Feuer absichtlich gelegt, um europäisches Asyl zu erpressen. Na und, muss ihnen jeder anständige Demokrat entgegen­schreien: NA UND? Wer grundlos eingesperrt ist, muss sich wehren, muss laut und sichtbar aufbegehren, oder seine Seele ist längst tot. Wessen Haus sich als Gefängnis entpuppt, der hat keine andere Wahl.

Die Migranten hätten das "moralische Recht, aufzubegehren", und zwar "mit allen Mitteln, die ihnen in einem undemokratischen Herrschaftssystem zur Verfügung stehen". Moria sei, so Kiyak, ein "Elendsort ohne Gewaltenteilung und ohne politisches Mitspracherecht".

Derweil ruft das politische Netzwerk Campact am Sonntag zu einer Kundgebung in Berlin auf. Die Forderung der Demo-Veranstalter ist eine "Lösung für alle Betroffene". Dabei appelliert Campact an das Mitgefühl der Bürger:

Sie schlafen am Straßenrand, stehen stundenlang für Wasser an, manche haben seit Tagen nichts gegessen. Die Menschen im Flüchtlingscamp Moria haben im Feuer alles verloren. Die griechische Regierung: völlig überfordert. Mehr als hundert deutsche Kommunen wollen Menschen aufnehmen – doch das Hilfsangebot der Bundesregierung ist beschämend. Erst sprach Innenminister Horst Seehofer (CSU) von 150 Minderjährigen, dann sollten es für ihn und Kanzlerin Merkel (CDU) 1.553 ausgewählte Geflüchtete sein. Was für eine traurige Debatte.

Die Demo soll an der CDU-Zentrale vorbeiziehen:

Wir zeigen: Kleine humanitäre Gesten sind nicht genug. Wir brauchen eine Lösung für alle Betroffenen – und zwar schnell! Diese Botschaft kommt nur an, wenn wir richtig viele werden. Bitte kommen Sie zur Demo am Sonntag und bringen Sie Ihre Familie und Freund*innen mit.

Die Organisation fordert dazu auf, diese Nachricht an möglichst viele Bekannte weiterzuleiten.

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