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Gedenkstätte Auschwitz kritisiert Amazon für Weihnachtsschmuck mit KZ-Motiven

Gedenkstätte Auschwitz kritisiert Amazon für Weihnachtsschmuck mit KZ-Motiven
Archivbild
Amazon hatte Christbaumschmuck, Flaschenöffner und Mousepads mit Motiven aus dem KZ Auschwitz im Angebot – so lange, bis die Gedenkstätte darauf aufmerksam wurde und den Online-Händler heftig kritisierte. Mittlerweile wurde die Ware aus dem Handel genommen.

Die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau hatte die Bilder des Weihnachtsschmucks am Sonntag auf Twitter gepostet und kritisierte Amazon für die "unangemessene Ware". Später entdeckte die Gedenkstätte auch noch ein Mousepad sowie einen Christbaum-Anhäger mit einer Miniatur eines Eisenbahnwaggons, wie sie für Judendeportationen verwendet wurden. Innerhalb weniger Stunden wurde der Beitrag Tausende Male geteilt, was zu verärgerten Kommentaren und Fragen darüber führte, wie Amazon die Produkte überprüft, die über seine Plattformen verkauft werden.

Kurz darauf teilte die Gedenkstätte mit, dass alle Waren dieser Art aus dem Handel genommen wurden. Eine Sprecherin von Amazon bestätigte dies in einer Erklärung. Demnach müssten alle Verkäufer, die ihre Waren auf Amazon anbieten, den Verkaufsrichtlinien folgen. Jenen, die dies nicht tun, könnte sogar eine Kontoschließung drohen.

Die Gedenkstätte wies auf Twitter jedoch darauf hin, dass ähnliche Artikel auf dem Portal Wish-Shopping weiterhin erhältlich seien. "Wir hoffen, dass die Reaktion ähnlich wie bei Amazon sein wird", hieß es.

Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau im damals von Deutschland besetzten Polen gilt weltweit als Symbol für den Holocaust. Nach Schätzungen starben dort mehr als eine Million Menschen, zumeist Juden. Soldaten der Roten Armee befreiten das Lager am 27. Januar 1945 und fanden dort unter den Häftlingen noch etwa 7.000 Überlebende.

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