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Übersetzungsfehler: Kroatien wünscht Briten "Danke, Bye-Bye und Auf Nimmerwiedersehen"

Übersetzungsfehler: Kroatien wünscht Briten "Danke, Bye-Bye und Auf Nimmerwiedersehen"
Archivbild: Angela Merkel und Emmanuel Macron in Berlin im Mai 2017
Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss. Das letzte Lebewohl der EU an Großbritannien vor dem Brexit war beinahe ein Freudscher Versprecher: Die kroatische Botschafterin, die das Treffen leitete, wählte zum Abschied die falschen Worte.

Die ständige Vertreterin Kroatiens in Brüssel, Irena Andrassy, hat zum britischen Diplomaten Tim Barrow "good riddance" ("Auf Nimmerwiedersehen") gesagt. Dabei dachte sie, der Spruch würde dasselbe wie das freundliche "good luck" ("Viel Erfolg") bedeuten. Wie sie später zugab, habe es sich nicht um eine bewusste Beleidigung gehandelt.

Der Versprecher kam letzte Woche, als Andrassy den Vorsitz des letzten EU-Treffens führte, an dem das Vereinigte Königreich als Mitgliedstaat beteiligt war. Ein Diplomat sagte zur Zeitung Financial Times, die britische Delegation habe den Übersetzungsfehler mit Humor aufgenommen. Auch Barrow habe demnach erkannt, dass die Grußformel zum Abschied nicht bösartig gemeint gewesen sei. Der Karrierediplomat habe "die originelle Seite an der Situation" in den Vordergrund gestellt, heißt es.

Das Vereinigte Königreich schied am 31. Januar aus der EU aus – mehr als dreieinhalb Jahre nach dem Brexit-Referendum. Damals hatte eine knappe Mehrheit der Briten für den Austritt aus der Staatengemeinschaft votiert.

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