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Griechenland: Über 5.600 neue Migranten im Juli

Griechenland: Über 5.600 neue Migranten im Juli
Ein Boot, mit dem Flüchtlinge und Migranten von der türkischen Küste auf der griechischen Insel Lesbos über die Ägäis fahren, ist am 21. November 2015 an einem Strand zu sehen. (Archivbild)
Es sind dramatische Zahlen: Im Monat Juli haben 5.608 Migranten illegal von der Türkei nach Griechenland übergesetzt. Das teilte die griechische Küstenwache am Dienstag mit. Die neue Regierung will das Asylverfahren beschleunigen.

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Vergangene Woche hatte bereits der Chef des griechischen Ablegers des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) gesagt, dass der Juli der Monat mit den meisten Ankünften seit Inkrafttreten des Flüchtlingspakts zwischen der EU und der Türkei im März 2016 war.

Laut UNHCR befinden sich derzeit mehr als 22.000 Flüchtlinge und Migranten auf den griechischen Inseln der Ostägäis. Neuankünfte werden demnach nicht nur auf den Flüchtlingsinseln Lesbos, Chios, Kos, Leros und Samos verzeichnet, sondern auch auf kleineren Inseln wie Pharmakonissi und Kastelorizo. Auch auf Zypern sind in den vergangenen Monaten verstärkt Flüchtlinge aus der Türkei angekommen.

Die neue konservative griechische Regierung, die seit Juli im Amt ist, will das Asylverfahren für Migranten beschleunigen. Wer kein Asyl erhält, soll sofort in die Türkei zurückgeschickt werden – das sieht auch der Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei vor.

Erreicht werden soll das, indem mehr Personal für die Bearbeitung der Asylanträge bereitgestellt wird. Während der Amtszeit des am 7. Juli abgewählten linken Regierungschefs Alexis Tsipras dauerte die Bearbeitung der Asylanträge in vielen Fällen mehr als zwei Jahre.

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(rt deutsch/dpa)

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