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Putin an Europa: Müssen nach gemeinsamen Zielen suchen

Putin an Europa: Müssen nach gemeinsamen Zielen suchen
Der französische Präsident Emmanuel Macron (C) und seine Frau Brigitte Macron (L) begrüßen den russischen Präsidenten Wladimir Putin am 19. August 2019 in der Festung Bregancon an der Mittelmeerküste in der Nähe des Dorfes Bormes-les-Mimosas, Südfrankreich.
Russlands Präsident hat sich mit seinem französischen Amtskollegen in dessen Mittelmeerresidenz Fort de Brégançon getroffen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz rief Wladimir Putin die europäischen Staaten dazu auf, gemeinsame Ziele aufzustellen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat Europa aufgefordert, nach gemeinsamen Zielen zu suchen, die heute zwar noch unerreichbar zu sein scheinen, aber morgen unvermeidlich sein könnten. Am Montag sagte Putin auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron:

Der russische Präsident Wladimir Putin und sein französischer Amtskollege Emmanuel Macron bei einem Treffen am Rande des G20-Gipfels in Osaka, Japan, 28. Juni 2019.

Was die Perspektiven im Zusammenhang mit der Schaffung eines gemeinsamen Europas von Lissabon bis Wladiwostok betrifft, so ist dies nicht unsere Idee. General de Gaulle brachte diese Idee einmal zum Ausdruck, als er über ein Europa von Lissabon bis zum Ural sprach. Doch Russland erstreckt sich viel weiter, bis zum Pazifik. Das alles ist Raum der europäischen Kultur. Es ist wichtig, dies zu verstehen. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist nicht der, dass es heute unmöglich erscheint. Was heute unmöglich erscheint, kann morgen unvermeidlich werden.

Diese Zusammenarbeit sei nicht nur für Russland, sondern auch für Europa wichtig, "wenn es sich als Zentrum einer Zivilisation erhalten will". Putin stellte fest:

Und wenn wir gemeinsam daran arbeiten, werden wir früher oder später eine Lösung für dieses Problem finden. Ob das in der einen oder anderen Form geschieht, spielt keine Rolle. Es ist wichtig, einen Weg zu wählen und sich langsam den heutigen Bedingungen entsprechend in die richtige Richtung zu bewegen.

Der russische Präsident wies darauf hin, dass Moskau keine Verträge mit den westlichen Ländern ablehnt und die Möglichkeit der Wiederherstellung der G8 mit der Teilnahme Russlands nicht als Ziel betrachtet.

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