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Nach Festnahme von US-Rapper in Schweden: USA fordern "faire und respektvolle" Behandlung

Nach Festnahme von US-Rapper in Schweden: USA fordern "faire und respektvolle" Behandlung
A$AP Rocky auf der Bühne in Los Angeles, Kalifornien, 23. November 2014.
Nach Straßenkämpfen in Stockholm wurde der US-Rapper A$AP Rocky festgenommen. Das US-Außenministerium fordert von Schweden eine "faire und respektvolle" Behandlung. Bis Freitag muss sich die Staatsanwaltschaft über das weitere Vorgehen gegen den US-Bürger entschieden haben.

Bis Freitag muss die schwedische Staatsanwaltschaft entschieden haben, ob US-Rapper A$AP Rocky weiterhin in Untersuchungshaft bleibt, um mehr Zeit für die Ermittlungen zu haben. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung ermittelt. Am 30. Juni waren Rocky und seine Entourage in einen Straßenkampf verwickelt. Rocky befand sich auf Tour in Schweden, um auf dem Smash-Musikfestival in Stockholm aufzutreten. Der Musiker sieht sich keiner Schuld bewusst. Seine Gruppe und er hätten sich gegen einige Drogenabhängige verteidigen müssen, die aufdringlich geworden seien. 

Die stellvertretende Staatsanwältin Eva-Marie Persson beim Gericht von Uppsala in einer Pressekonferenz zu den Anschuldigungen gegen Julian Assange, Schweden, 3. Juni 2019.

Ein Sprecher des US-Außenministeriums über den Fall: 

Es gibt sicherlich einige Fakten über die Verhaftung und Inhaftierung, die Bedenken aufwerfen. Wir erwarten von allen Regierungen, einschließlich Schweden, dass sie amerikanische Bürger fair und respektvoll behandeln. Wir hoffen, dass Rocky und seine Kollegen so schnell wie möglich wieder auf Tournee gehen und sich bald wieder mit Freunden und Familie treffen werden. 

Der Rapper befindet sich derzeit im Kronoberghäktet Arrest. Es wurde eine Petition unter dem Namen #FreeRockyMovement gestartet, um den Rapper aus den, laut Berichten des Portals TMZ, miserablen Zuständen der Anstalt zu befreien. Das Wasser sei verschmutzt, das Essen ungenießbar. Zudem würde ein psychisch gestörter Mann in der Zelle neben Rocky mit Kot um sich werfen. Kontakt zur Außenwelt sei Rocky nicht gestattet.  

Mehr als 600.000 Unterschriften kamen für die Freilassung Rockys zusammen, darunter auch von Justin Bieber, Nicki Minaj und Shawn Mendes. Einige US-Musikkollegen kündigten an, keine Reisen mehr in skandinavische Länder anzutreten. Rocky könnten bis zu sechs Jahren Haft in Schweden drohen. Der Anwalt des Rappers, Alan Jackson, betonte, dass US-Präsident Donald Trump es zu seiner Aufgabe gemacht habe, US-Amerikaner nach Hause zu holen, die unberechtigterweise festgehalten werden. Der ehemalige US-Botschafter in Schweden, Mark Brzezinski, sprach von einem rassistisch motivierten Angriff auf den Musiker. 

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