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WamS: Manfred Weber wird nicht Kommissionspräsident

WamS: Manfred Weber wird nicht Kommissionspräsident
Aus dem Rennen um die Kommissionspräsidentschaft: Manfred Weber, hier im Mai 2019 in Berlin
Der EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber wird nicht Präsident der EU-Kommission. Das berichtet die WamS. Darauf hätten sich die auf dem G20-Gipfel in Japan vertretenen EU-Regierungschefs verständigt. Kanzlerin Merkel habe die Entscheidung akzeptiert.

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber soll nach Informationen der Welt am Sonntag (WamS) nicht Präsident der Europäischen Kommission werden. Darauf hätten sich die anwesenden EU-Regierungschefs am Freitagnachmittag beim G20-Gipfel im japanischen Osaka unter Leitung von EU-Ratspräsident Donald Tusk geeinigt, meldete das Springer-Blatt.

Von ihr hängt Einiges ab: Angela Merkel beim EU-Gipfel im Mai 2019

Aus Webers Umfeld hieß es dazu, man könne das Geschehen in Osaka nicht kommentieren. Klar sei, dass ein Beschluss erst in den Gremien der Europäischen Volkspartei am Sonntag fallen werde. Für die EVP sei das Prinzip des Spitzenkandidaten zentral. Als stärkste Kraft müsse sich die EVP dabei entsprechend wiederfinden, hieß es weiter. Weber war bei der Europawahl Ende Mai EVP-Spitzenkandidat.

Die WamS berief sich auf nicht näher genannte informierte Kreise. Weber sei aus dem Rennen um die Nachfolge von Kommissionschef Jean-Claude Juncker. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe die Entscheidung bereits akzeptiert.

Entscheidend soll die Rolle des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gewesen sein. Dieser wollte Weber um jeden Preis verhindern und verbündete sich zu diesem Zweck mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez. Allerdings konnte sich Weber auch bei den anderen Fraktionen des EU-Parlaments kaum Unterstützung sichern.

Die EU-Regierungschefs und führende Vertreter des EU-Parlaments wollten in den kommenden zwei Tagen darüber beraten, ob der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, Frans Timmermans, neuer Kommissionschef werde oder ein EVP-Vertreter, der zuvor nicht Spitzenkandidat seiner Parteienfamilie war.

Im Gespräch als mögliche EVP-Kandidaten sind nach Informationen der Zeitung der EU-Chefunterhändler bei den Brexit-Verhandlungen, Michel Barnier, die geschäftsführende Präsidentin der Weltbank, Kristalina Georgiewa, und der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković. Die Entscheidung soll am Sonntagabend bei einem EU-Sondergipfel fallen.

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(rt deutsch/dpa)

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