icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Wladimir Selenskij: "Wir werden die Heimat der Krimtataren von der Besatzung befreien"

Wladimir Selenskij: "Wir werden die Heimat der Krimtataren von der Besatzung befreien"
Teilnehmerinnen der Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Zwangsumsiedlung der Krim-Völker.
An diesem Wochenende jährt sich zum 75. Mal die Zwangsumsiedlung der Krimtataren nach Zentralasien unter Josef Stalin. Während auf der Schwarzmeer-Halbinsel der Opfer gedacht wird, verspricht der gewählte ukrainische Präsident, die Krim von der "Besatzung" zu befreien.

An diesem Samstag wurde an der Eisenbahnstation Siren bei Bachtschissarai der Opfer der Zwangsumsiedlung der Krimtataren vor 75 Jahren unter Josef Stalin gedacht. Zwischen dem 18. und dem 20. Mai 1944 waren von dort aus über 183.000 Menschen zwangsweise nach Zentralasien abtransportiert worden. Die meisten von ihnen waren Krim-Tataren. Knapp einen Monat später wurden von der Krim Griechen, Armenier und Bulgaren verbannt. Insgesamt waren davon 20 Völkerschaften betroffen.

Mehr zum ThemaRT Spezial: Ein unverfälschter Blick auf die Krimtataren [Video]  

An der Gedenkveranstaltung bei Bachtschissarai nahmen der Ministerpräsident der russischen Teilrepublik Krim Sergei Aksjonow, der Mufti der Krim-Muslime Emirali Ablajew, der russisch-orthodoxe Metropolit von Simferopol und Krim Lasar sowie zahlreiche Krim-Bewohner teil. Der Ministerpräsident berichtete von den Maßnahmen, mit denen die örtlichen Behörden die Familien der Zwangsumgesiedelten unterstützen. Aksjonow zufolge beträgt die Hilfe zehn Milliarden Rubel (umgerechnet knapp 140 Millionen Euro).

Auch der gewählte ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erinnerte an das tragische Datum. In einem Facebook-Eintrag versprach er, die Heimat der Krimtataren von der "Besatzung" zu befreien.

Heute ist der 75. Jahrestag des Beginns der Zwangsumsiedlung der Krimtataren. Dieses Datum erinnert uns daran, dass man zwar einzelne Menschen vernichten kann – aber niemals den Geist eines ganzen Volkes. Die Krimtataren sind in ihre historische Heimat zurückgekehrt und wurden wieder zum Opfer von Repressalien – wie diejenigen, die auf der besetzten Krim der Ukraine treu geblieben sind. Unsere Unterstützung, unsere Bemühungen und unsere Gedanken sind jeden Tag mit ihnen. Ich bin mir sicher, dass wir die Heimat der Krimtataren von der Besatzung befreien. Wie lange auch immer der Weg zur Wiederkehr der Krim sein mag, wir werden ihn zusammen mit den Kirimli zurücklegen. Wir werden es gemeinsam tun. Vergesst nicht, dass auch die dunkelste Macht im Morgengrauen endet", schrieb der Politiker.

Aus dem Wahlkampfstab Selenskijs wurde auch zuvor verlautet, dass man das Ergebnis des Krim-Referendums im März 2014 nicht anerkenne. Damals hatten sich für die Wiedervereinigung mit Russland mehr als 95 Prozent der Krim-Bewohner ausgesprochen. Kurz danach unterzeichnete der russische Staatschef Wladimir Putin einen Erlass über die Rehabilitierung der Krimtataren, aber auch der anderen Völkerschaften der Schwarzmeer-Halbinsel. (RIA Nowosti)

Mehr zum ThemaWird die Krim bald eine Vorzeigeregion? Russland und die Krim fünf Jahre nach der Wiedervereinigung

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen