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Künftiger ukrainischer Präsident: Bin bereit für Gespräche mit Moskau

Künftiger ukrainischer Präsident: Bin bereit für Gespräche mit Moskau
Der künftige ukrainische Präsident Wladimir Selenskij
Der künftige ukrainische Präsident Wladimir Selenskij zeigt sich bereit für Gespräche mit Russlands Präsident Wladimir Putin über die Lage im umkämpften Osten des Landes.

Der politische Seiteneinsteiger wird in einer am Sonntag verbreiteten Mitteilung wie folgt zitiert:

Ich hoffe, dass Russland beim nächsten Normandie-Treffen seine Bereitschaft zur Deeskalation unter Beweis stellen wird. Ich möchte noch einmal betonen, dass ich zu Verhandlungen bereit bin.

Die Schachzüge des russischen Präsidenten Putin sorgen auch in westlichen Hauptstädten immer wieder für Kopfzerbrechen. Mit der Unterzeichnung des neuen Dekrets zur vereinfachten Einbürgerung will er etwas ganz anderes erreichen, als viele Politiker und Kommentatoren hierzulande denken.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Samstag erklärt, er wolle Falle eines Gesprächs mit Selenskij zuerst mit ihm über die Situation in den Separatistengebieten reden. Es müsse in erster Linie darüber gesprochen werden, wie der Konflikt gelöst werden könne.

Der Komiker Selenskij hatte vor einer Woche die Wahl zum Präsidenten haushoch gewonnen. Er betonte:

Wir sind bereit, die neuen Bedingungen für ein Zusammenleben der Ukraine mit Russlands zu diskutieren.

Eine Normalisierung der Beziehungen sei demnach aber erst möglich, wenn die Halbinsel Krim und der Donbass nicht länger "besetzt" seien.

Die Ukraine gibt nicht auf! Ich hoffe jedoch, dass Russland eher zum Sprechen neigt als zum Schießen", wird Selenskij zitiert.

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Putin hingegen äußerte die Ansicht, dass die Menschen in der Ex-Sowjetrepublik nun Lösungen vom künftigen Staatsoberhaupt erwarteten.

Jeder hat genug von diesem Konflikt und ist müde.

Selenskij erwiderte demzufolge:

Ich bin nicht der allmächtige Gott, dass all meine Wünsche in Erfüllung gehen.

Selenskij hatte bereits im Wahlkampf betont, den Friedensplan für die umkämpften Gebiete im Osten des Landes wiederzubeleben. Nach UN-Angaben sind in dem Konflikt in den Gebieten Donezk und Lugansk seit 2014 rund 13.000 Menschen getötet worden.

(rt deutsch/dpa)

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