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Scotland Yard nennt Namen der Russen, die angeblich die Skripals vergiftet haben sollen

Scotland Yard nennt Namen der Russen, die angeblich die Skripals vergiftet haben sollen
Scotland Yard hat heute bekannt gegeben, dass es genügend Beweise gebe, um zwei russische Staatsbürger wegen der mutmaßlichen Nowitschok-Vergiftungen in Salisbury anzuklagen. Die von den britischen Behörden veröffentlichten Namen lauten: Alexander Petrow und Ruslan Boschirow.

Britische Staatsanwälte gaben die Namen von zwei Russen bekannt, die sie der Vergiftung der Skripals verdächtigen. Sie beschuldigen die Beiden des versuchten Mordes an dem Ex-Doppelagenten, an seiner Tochter sowie an einem britischen Polizeibeamten. Die britische Polizei teilte mit, dass die Verdächtigen mit echten russischen Reisepässen unterwegs waren und Tage vor dem Vorfall im Vereinigten Königreich angekommen waren. Die Staatsanwaltschaft der britischen Krone hat angekündigt, über genügend Beweise zu verfügen, um die beiden Männer anzuklagen:

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Staatsanwälte der CPS-Abteilung zur Terrorismusbekämpfung haben die Beweise geprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass es genügend Beweise für eine realistische Aussicht auf eine Verurteilung gibt. Es liegt eindeutig im öffentlichen Interesse, gegen Alexander Petrow und Ruslan Boshirow, die russische Staatsangehörige sind, Anklage zu erheben", so Sue Hemming, die CPS-Direktorin.

Scotland Yard veröffentlichte auch bereits Fahndungsbilder: 

Scotland Yard nennt Namen der Russen, die angeblich die Skripals vergiftet haben sollen

Zu diesen Straftaten gehören die Verschwörung zur Ermordung von Sergej Skripal, der versuchte Mord an Sergej Skripal, Julia Skripal und Nick Bailey, die Verwendung und der Besitz von Nowitschok im Widerspruch zur Chemiewaffenkonvention und die absichtliche Verursachung schwerer körperlicher Schäden für Julia Skripal und Nick Bailey.

Symbolbild

"Eine realistische Aussicht auf eine Verurteilung bedeutet, dass die CPS bei einer objektiven Beurteilung davon überzeugt ist, dass die Beweise vor Gericht verwendet werden können und dass eine objektive, unparteiische und vernünftige Jury, die den Fall verhandelt, ordnungsgemäß geführt wird und in Übereinstimmung mit dem Gesetz handelt, eher dazu neigen wird, diese beiden Personen der Anklage zu unterwerfen als nicht", fügte Hemming hinzu und betonte:

Es liegt natürlich an einer Jury, zu entscheiden, ob die Beweise ausreichen, um sich der Schuld der Verdächtigen zu vergewissern. Wir werden bei Russland keinen Antrag auf Auslieferung dieser Männer stellen, da die russische Verfassung die Auslieferung ihrer eigenen Staatsangehörigen nicht zulässt. Russland hat dies im Anschluss an Auslieferungsersuchen in anderen Fällen deutlich gemacht. Sollte sich diese Position ändern, würde ein Auslieferungsersuchen gestellt werden.

Wir haben jedoch einen europäischen Haftbefehl erwirkt, was bedeutet, dass - wenn einer der beiden Männer in ein Land reist, in dem ein Europäischer Haftbefehl gültig ist - sie verhaftet werden und wegen dieser Anklagepunkte, für die es keine Verjährungsfrist gibt, ausgeliefert werden"

Der frühere russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia wurden am 4. März dieses Jahres in Salisbury vergiftet. Die Vergiftung entfachte einen diplomatischen Streit zwischen dem Vereinigten Königreich und Russland, wobei die britische Regierung Moskau die Schuld zuschob. Russland hat immer wieder jegliche Beteiligung an dem Vorfall abgestritten.

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